Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4390454
Sich endlich zu der That verstand 
Und ihnen das auch in die Hand 
Gelobte, doch mit manc7er Noth: 
Es färbten sich bald feuerrdth, 
Bald todten!-leich der Jungfrau Wangen 
Ob diesem seltsamen Verlangen. 
Sie sprac2: Die gütge Königin, 
Die Herrin, der ich dienstbar bin, 
Hat mich zu Eurer Hut erlesen, 
Und wär7 ic7 ihr getreu gewesen, 
Hätt" ich auf dieser Ungliick5fahrt 
Euch fiiglic7 dieses Leid erspart. 
Mein Leichtßnn und mein Unbedac)t 
Hat Euch nun Sc2mac7 und Leid gebracht: 
Drum darf ich jeZt mich nickt beklagen, 
Muß ich mit Euch die Schande tragen. 
Ja, gieng"- nach Recht and Bi1lichkeit, 
So I-lieber Ihr davon befreit 
Und rvär" He mir nur zngemeHen. - 
Herr Gott, wie has du mein vergessen! - 
Jsot sprach: Schönes Miihmc7en, sprich! 
Was meinst du, was bekümmert dick? 
Mich wundert deine Klage. - 
Jck warf an jenem Tage, 
Gedenkt7S End; noch, ins Meer ein Glas. - 
So thatest du: wag sc7adet das? - 
O weh, dasselbe Glas fürwahr 
Und jener Trank, der drinnen war, 
Ver wird noch euer Beides: Tod. - 
Warum denn, MiihmchenP fkg9 Js9k,
        

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