Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4389332
So thät ich gern die Bitte,  
Daß man mit gütger Sitte 
Zu dieses Landes Ehre 
Dem Guß das Wort gewahr-e. - 
So ward ihm denn Gehör gegeben. 
Herr, sprach Tristan, unser Leben, 
Unsre HerlUnfk, Wiss TANZ- 
Und wie es damit iß bewandt, 
Bedenk ich gern Euch nach Begehr- 
Wir wandern nach Erwerb umher,  
Das bringt uns keine Schande, - 
Wir nnd vom HandelSftande, 
Ich und meine Cotnpanie, 
Und ßannnen ans der Normandie. 
Weib nnd Kinder blieben dort; 
Wir selber ziehn von Ort zu Ort, 
Kaufen Waaren allerhand 
Und suchen so von Tand zu Tand 
Unsre- Leben- Unterhalt. 
Es werden dreißig Tage bald, 
Da fuhr ich wiederum von Haus - 
Mit noch zwei Handel-frennden aus. 
Wir Drei gedachten, im Verein 
Hier in Hibernien zu fein. 
Nun find es wohl acht Tage her, 
Daß eines Morgen- fern im Meer 
Un- ein wilder Wind befiel: 
Sind wir doch stets der Winde Spiel! 
So trennten mich die Wellen 
Von meinen Rei5gefellen,
        

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