Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4388740
Drob giirtet M-Arke ihm mit Beben 
Das Schwert, des Helden Herz und Leben. 
Dann kam der Helm krYstallenklar, 
Darauf ein Pfeil zu schauen war, 
Der Minne ahnungsvol1es Zeichen; 
Es war kein Heim in allen Reichen, 
Der Ritters Augen so behagte. 
Den sc-ZU ihm Max-te auf und klagte: 
Ach, daß ich jemals dich gesehn! 
Soll mir an dir ein Leid geschehn, 
So will ich nichts mehr kennen, 
Was Menschen Freude nennen!  
Dann reicht" er ihm den i-laufen Schild 
Mit einem schwarzen Eber!-Eld. 
Ein Knappe hielt sein Roß zur Hand, 
Kein sdkön1-es wuchs im Spanierland, 
Drauf eine weiße Decke lag 
Licht und lauter wie der Tag. 
Als so nach Ritters Brauch und Recht 
Tristan geriistet zum Gefecht, 
Da riihmtenls all die Weisen: 
Nie boten Mann und Eisen  
Ein Bild von schön!-km El-enmaß.  
Und wie er gar zu Reise saß 
Und seinen Speis zu Handen nahm, 
Da ward da- Bild erst wonnesam. 
Doch wisset, wie erlesen 
Sein ganzes äußres Wesen, 
So war"s im Innern auch der Muth, 
So reingeartet und so gut,
        

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