Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4388640
Der fürchtend für sein eignes Haupt 
Die Freiheit seinen Kindern raubt, 
So daß er sie zur Knechtfchaft treibt 
Und selbß dafür in Freiheit bleibt. 
Drum wollt ihr, daß mein Rath euch lehre 
Den Willen Gottes und der Ehre, 
So rath ich, daß ihr Einen wählt 
Und ihn getrost dem Herrn befehlt; 
Denn Gott verläßt den Kämpen nidkt, 
Der für die rechte Sache Acht.  
Ach, riefen Alle, Herr Tristan, 
So ist es nicht mit diesem Mann: 
Wer hält ihm Stand in offner Fehde? - 
Doch Tristan sprach: Laßt diese Rede! 
So Gott will, ihr beßnnt each noch. 
Nun seid ihr eben!-iirtig doch 
Allen Königen der Welt, 
Allen Kaiser-n gleichgestellt, 
"Und ihr wollt eure edlen Kinder, 
Die doch edel sind nicht minder, 
Verhandeln und zu Sachen, 
   
Doch nimmt sich kein l-ehe:-zter Mann 
Eurer und des Landes an, 
So stellet es an Gott nnd mich, 
Ja, edle Herren, so will ich 
Meine Jugend und mein Leben  
Mit Gott ans Abenteuer geben 
Und will für euch den Kampf bestehn. 
Gott lafs" ihn euch zum Heil ergehn
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.