Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4388264
Viel Fragen gab es; doch aus jede 
Wußt" er gewandte Gegenrede. 
Mit Jren, mit Norwegern auch 
Sprach er nach ihres Landes Brauch, 
Mit Deutschen, Schatten, Dänen, 
Daß sich begann zu sehnen 
Manch Herz nach Triftans Gaben. 
Laut priesen sie den Knaben: 
Horcht, rief dieser, horcht, rief der, 
Alle Welt die hoc-:he her! 
Ein Kind, ein vier-zehnjährig Kind 
Kann alle Künste, die da sind!  
Der König sprach: Dir is? besd;eert 
Alles, was mein Herz begehrt. 
Du kannst, was mir von je gefiel: 
Jagen, Sprachen, Saitenspiel. 
Drum wollen wir Gesellen sein, 
Jrh der deine, du sei mein! 
Um Tage ziehn wir aus zu jagen, 
Nachts suchen wir zu Haus Behagen 
Mit h3sisch lustgen Dingen: 
Hm-fen, sledeln, singen, 
Das kannst du wohl, das thut du mir, 
Und was ich kann, da- spiel" i-is dir 
So schön, daß dir da- Herze lacht: 
R(-ss" und Kleider, Print! und Pracht 
Sollst du die Fälle von mir haben. 
So spielen wir nach unsern Gaben. 
Sieh, meine Waffen, Schwert nnd Sporn 
Die 21rn1brust nnd dies giildne Horn,
        

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