Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Tristan und Isolde
Person:
Gottfried <von Straßburg> Hertz, Wilhelm Ludwig
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4386785
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4388211
Doch schwieg er still und harfte fort- 
2ll5 hör-t" et nicht des Knaben Wort, 
Bis er sein Spiel vollbracht in Ruh- 
Dann wandt" er sich dem Knaben III 
wie weißt du, sprach er, liebes Kind, 
Von warmen diese Roten END? 
Verstehst du was vom Saitenspiel?  
Ja, edler Meister, doch nicht Viel- 
Eik1si hatt- ich größre Meifterssl7(1ft; 
Nun blieb mir so geringe Kraft- 
Daß ich vor End; zu zaghaft bin.  
Nein, Freund, nimm diese Harfe HEN- 
5pracl) der Waliser, zeig Uns AU- 
Wa5 man in deinem Lande kann!  
Wollt, Meister, Ihr darauf bestehn, 
Und sol1"s mit Eurer Huld geschehn, 
Daß ich Euch h-use? sprach Tristan.  
Ja, C:-autgeselle, hier! Fang an!  
wie stand die Harfe, die er nahm, 
Seinen Händen wundersam! 
Die waren; hört' ich, schön und fein, 
Daß sie nicht schöner konnten sein, 
weich und linde, zart und schlank 
Und wie ein Hermelin so blank. 
Sie glitten prüfend zum Beginn 
Durch die Harfensaiten hin; 
Das klang so Wunde:-hell nnd rein. 
Ihm ßelen liebe Weisen ein, 
die Lieder vom B:-etonenland. 
Da nahm den Scl7liifsel er zur Hand,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.