Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Wand und ihre künstlerische Behandlung
Person:
Bie, Oscar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4229072
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4230112
w-   w N KENNT DEN GROSSEN WALD, 
  3-,    1a foret de Biere, eine der eigentüm- 
    lichsten Landschaften Frankreichs, der 
  der ganzen Gegend Charakter und 
 Namen glebt.  
  ü 1137, tritt auch das Schloss urkundlich 
auf: das palatium apud Fontem Bleaudi. Der König wohnt 
dort mit seinen Offizieren, und da seine Regierung in 
diesem Jahre beginnt, so muss er es von den Vorfahren 
schon ererbt haben: ein Jagd- und F ischereischloss mit 
den nötigen zeitgemässen Befestigungen, von denen ge- 
nügend Reste heute noch bei dem einen der Schloss- 
höfe, dem cour ovale, zu besehen sind. 
Das Schloss beginnt in der Kunstgeschichte seine 
Rolle zu spielen unter dem grossen Franz I. zu Anfang 
des sechzehnten Jahrhunderts. Franz I. war von einer 
grenzenlosen Rührigkeit auch in Kunstdingen. Die hei- 
mischen gotischen Traditionen genügten ihm nicht, die 
heimischen bescheidenen Künstler passen ihm nicht. Er 
blickt nach Italien hinüber, Wo die Kunst ihre unerhörten 
Thaten vollbringt. Er hat den Mut und Ehrgeiz, einen 
Lionardo da Vinci, einen Andrea del Sarto, einen Ben- 
venuto Cellini an seinen Hof zu berufen. Aber man 
kann sich erklären, Warum für ihn und für die Künstler 
dabei nichts herauskam. Er war ein Triumphgeist, kein 
Knnstkenner. Er brauchte dekorative Kunst, keine 
Genies. Ornamentale und epigonische Naturen konnten
        

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