Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Kaiser-Wilhelms-Universität Strassburg
Person:
Hausmann, Sebastian
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1046934
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4268264
Baubesclzreibuzzg der Unzbersitätshzstitzrte. 
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schliessen. Ein vom Wägezimmer abgetrennter Dunkelraum ist für spectral- 
analytische Untersuchungen und als photographisches Dunkelzimmer eingerichtet. 
Die die Uebungen leitenden Assistenten haben ihre Arbeitszimmer (34) un- 
mittelbar neben den Praktikantensälen. Zwei Dunkelzimmer mit Goniometer und 
optischem Axenwinkelapparat, sowie ein nach Süden gelegenes zweifenstriges 
Zimmer (32) mit einem Lehmannschen Krystallisationsmikroskop stehen ihnen und 
den selbständig arbeitenden Mineralogen zur Verfügung. Für letztere sind ausser- 
dem im Erdgeschoss, mit den oberen Institutsräumen durch eine besondere Treppe 
direkt verbunden, mehrere Arbeitsräume vorhanden, nämlich ein grosser sechs- 
fenstriger Mikroskopiersaal (16, unmittelbar unter dem grossen Praktikantensaal in 
'der 1. Etage gelegen), an welches auf der einen Seite ein chemisches Mikroskopier- 
zimmer  auf der andern ein Schleif- und Sammlungszimmer (18) anstösst, dann 
ein kleineres Zimmer neben zwei Dunkelzimmern  in welchen ein grosses 
Goniometer und ein Elasticitätsapparat feste Aufstellung erhalten haben. 
Zu den Institutsräumen in der I. Etage gehört auch noch ein Bibliothek- 
zimmer  Hier sind die Zeitschriften und diejenigen Werke aufbewahrt, welche 
nicht in den Laboratoriumssälen, in welchen sie vorzugsweise gebraucht werden, 
untergebracht sind. Neben der Bibliothek befinden sich die Arbeitsräume des 
Direktors, ein Geschäftszimmer (29) und daran anschliessend ein chemisches 
Mikroskopierzimmer (27) und ein Dunkelzimmer (26) mit Goniometer und optischen 
Instrumenten. Die geräumige Werkstätte des Dieners  in welcher zugleich eine 
Drehbank und eine zur Anfertigung von Holzkrystallmodellen geeignete Holz- 
schneidemaschine, beide durch einen Motor betrieben, aufgestellt sind, liegt am 
westlichen Eingang in das Institut neben der Dienstwohnung (39) des I. Assistenten 
und gegenüber einem kleinen Raume, der zur Aufbewahrung von Pappschachteln 
und andern Sammlungsutensilien dient. 
Mehrere Krystallisirräume, zwei Räume mit Schmelzöfen, sowie Packräume, 
welche gleichzeitig zum Aufbewahren von Doubletten dienen, befinden sich im 
Kellergeschoss, woselbst auch ein fünfpferdiger Gasmotor nebst Dynamomaschine 
und die Accumulatorenbatterie untergebracht sind. 
Die Dienstwohnung des 2. Assistenten (19) liegt im Erdgeschoss, die der beiden 
Diener im Kellergeschoss. 
VI. DAS GEOGNOSTISCHPALÄONTOLOGISCHE INSTITUT. 
Das geognostischpaläontologische Institut nimmt den zweiten Stock des an der 
Blessigstrasse für die mineralogischen und geologischen Universitätsanstalten und 
die geologische Landesanstalt errichteten und im Jahre 1890 begonnenen Ge- 
bäudes ein.
        

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