Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Kaiser-Wilhelms-Universität Strassburg
Person:
Hausmann, Sebastian
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1046934
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4267678
 Abschnzlt. 
Grundrisse mit der Fundamentirung der beiden Institute begonnen werde. Im Juli 
des gleichen Jahres war die neue Projektskizze entworfen, die im Oktober im 
Wesentlichen die Genehmigung des Reichskanzleramtes fand, im Winter wurden 
die sehr schwierigen Detailpläne ausgearbeitet, im März 1879 wurde der Grundriss 
und im August das ganze Projekt für das physikalische Institut endgiltig genehmigt. 
Noch im gleichen Sommer ward mit der Bauausführung begonnen und nach drei- 
jähriger Bauzeit das neue Institut am 30. Oktober 1882 bezogen. 
XII. 
Mit der Aufstellung des Projektes für das botanische Institut und die 
Gewächshäuser wurde im Winter 1878{79 begonnen. Nicht weniger als 15 Pro- 
jektskizzen wurden von Eggert entworfen, um eine in jeder Hinsicht befriedigende 
Lösung der gestellten, gleichfalls sehr schwierigen Aufgabe zu finden. Das von 
dem Direktor des Instituts Professor de Bary und dem mit Revision der Baupläne 
betrauten Regierungs- und Baurath Pavelt übereinstimmend als beste Lösung er- 
klärte Projekt wurde im Anfang April 1879 von dem Reichskanzleramte im Wesent- 
lichen genehmigt, und dessen nähere Ausarbeitung angeordnet. Im Mai 1879 konnte 
auch das Projekt für das grosse Gewächshaus vorgelegt werden; bei diesem war 
jedoch die Bausumme des Generalanschlages etwas überschritten, und nach Ent- 
Scheidung des Reichskanzleramtes musste daher die Feststellung des genannten 
Projektes, die sonst rasch hätte durchgeführt werden können, bis nach Feststellung 
des Institutsprojektes ausgesetzt werden. Dieses letztere aber liess sich bei dem 
übermässig grossen Umfang der ganzen Bauthätigkeit nicht vor Oktober voll- 
enden. Die Arbeiten des ganzen botanischen Instituts mussten daher bis zu 
diesem Zeitpunkte auf die Anlegung des 3,5 Hektar grossen botanischen Gartens 
beschränkt werden, der ebenso wie das übrige Bauterrain zur Sicherstellung gegen 
Ueberschwemmung bedeutend aufgehöht werden musste. 
Anfang April 1880 gingen die fertiggestellten beziehungsweise umgearbeiteten 
Projekte für das gesammte Institut an das Ministerium für Elsass-Lothringen  in- 
zwischen war die Neuorganisation der reichsländischen Verwaltung vom 4. Iuli 1879 
eingetreten  und am 24. desselben Monats wurde von der Regierung der Neubau 
eines Institutsgebäudes, sowie der Bau eines grossen und zweier kleinerer Gewächs- 
häuser nach den vorliegenden Plänen genehmigt. Im Sommer wurde mit den Roh- 
arbeiten alsbald begonnen; diejenigen der Gewächshäuser] die unter Leitung des 
Architekten Bergfeld standen, konnten auch trotz eines störenden Zwischenfalls 
 im August stellten die Arbeiter die Arbeit ein, da ihnen der Unternehmer die 
Löhne nicht auszahlte, sodass die Arbeiten einem andern Unternehmer übertragen 
werden mussten  bis zum Herbste 1881 vollendet werden. Die Bauthätigkeit an 
dem Institutsgebäude und dessen innere Einrichtung, deren Leitung beim Aus- 
scheiden Eggerfs im Frühjahr 1881 auf den Baumeister Bergfeld überging, nahm
        

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