Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Architektur des hamburgischen Geschäftshauses
Person:
Bröcker, Paul Höger, Fritz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1046894
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4217895
Der lcontorhosbau mit seinen Frontlisenen und den die Dertikalarchitektur noch ber- 
mehrenden Fenstergecoänden erinnert äußerlich und konstruktiv an das gotische l3ürgerhaus 
mit seinen kreppengiebeln. Der reine cadenbau erinnert mit seiner Konstruktion an das 
niederdeutsche Bauernhaus, bei dem im Innern die lj6ststander bis an die DachgeschoH- 
balken hinausreichten, so wie es dort die lIseiler tun. im Äußern wird seine bis heute 
noch nicht ausgebildete Architektur an das alte l-achn)erkhaus mit mehreren Stocka1erken 
(l"leustadt) erinnern. Wer sich für den cadenhausbau dessen schönes Dach mit seinen lieben- 
giebeln und crkem zum Dorbilde nimmt, erhält starke Anregung zur architektonischen Flus- 
bildung. fluch das Dorkragen jedes 0bergeschosses über dem unteren stock wird bei dem 
cisenfachcoerkbauten wieder-kehren, schon aus 6ründen der Reklame. Das Haus der Firma 
Schurig am Burstah läßt uns die Möglichkeit nur erst ahnen. Es ist dafür aber auch das 
erste dieser l-lrt. Die ersten cisenbahnwagen sahen aus wie Omnibusse, die ersten flutomobile 
wie Droschken, unsere elektrischen Strasjenbahnu)agen haben sich auch vom alten Pferde- 
bahnmagen noch nicht ganz losgemacl1t, unsere ersten l(ontorh6fe sahen aus wie gewohn- 
liche 1Dohnetagenhauser, und unser erstes 6eschastshaus mit cisenkachwerksront klebt auch noch 
am Dergangenen. und doch erkennen wir es schon als Dorboten kommender 1kldglichkeites1. 
IF 
kIkus( von H. C. Vorsicht, Hamburg.
        

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