Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
welcher vier Abtheilungen enthält
Person:
Sandrart, Joachim von Volkmann, Johann Jacob
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1046840
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4560410
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Kap. IF. 
Von der perspectiv. 
Z. E. Das Objekt sen in dieser Figur die Tafel G Hl1(, welche in 16. Theile 
getl)eilet ist, die durchsikl)tige Fläche C D E F; das Auge in B. wo um- die Gesichts- 
strahlen B G, B H. B I- BK- die Fläche C D E F, durchschneiden, nemlich in den 
Punkten L M N O, entsteht eine Figur gleichfalls in 16. Theile getheilet, die dem 
Objekt gleichförmig ist. Dies heißt die perspektiVische Vorstellung des Hauptgegen- 
scandes. Dieselbe Bewandniß hat es auch mit andern Körpern. R V. heißt in dieser 
Figur die Fundamentallinie, und B A T die Horizontaliinie. R. R. ist die Höhe des 
Auges; wovon in der Folge mehr vorkommen wird. 
Um dieses desto besser zu verstehen , muß man sich vorstellen, daß Von alten sicht- 
baren Gegenständen Strahlen in gerader Linie im Mittelpunkt des Augapfels3 zusam- 
men laufen, wo das Sehen gleichsam seinen Anfang nimmt. Man unterscheidet nichts 
deutlich als die Geüc"htsstrahlen, die unter einer Spitze oder scharfen Winkel ins Auge 
falle? i3tveil der Mittelpunkt des Auges von dem Einfall der Gesicl)tsftral)len etwas 
zurü eht.  
.C T 
C-  
F    N 
D M  O 
Die Gesichtslinien (radii vifua1es) machen eine Pyramide Idee einen Spitzen- 
kegel, dessen Grundlinien das Objekt selbst , welches in die Augen fällt, ist, und da- 
 von
        

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