Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Rembrandt-Galerie
Person:
Rembrandt <Harmensz van Rijn> Wurzbach, Alfred von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040379
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3981997
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439. Bildniss der Saskia," stehend, im Proiil, im goldgestickten Mantel, mit 
reichem Perlenschmuck im Haare und auf der Brust; einen geschlossenen Fächer in 
der Rechten. Lebensgrosse halbe Figur. Bezeichnet: R-L van Ryn 1632. (Kat. 
'Nr. 583.)  
Radirt von W. P. Leeuw. 
440. Die junge Magd, stehend, mit rothcm Jäckchcn, das Hemd am Hnlse 
oiTcn. Halbe Figur. Bezeichnet: Rembrandt f. 1651 oder 1661. (Kat. Nr.- 584.) 
Spanien. 
Madrid. 
Museo del Prado. 
441. Rembrandts Gattin Saskia, genannt Cleopatra oder Königin Artemisia. 
Sie erhebt sich von ihrem Lehnstuhl und ist im Begriffe einen Nautilusbecher zu 
nehmen, den eine vor ihr kniende Dienerin ihr darreicht. Rechts auf einem Tische 
ein offenes Buch. Lebensgrosse Figuren bis zu den Knien. Bezeichnet: Rembrandt 
f. 1634.  
Gestochen von F. A. Milius unter dem Titel: La Reine Artemisc. Vosrnaer (p. 502) identi- 
ricirt irriger Weise das Bild mit Sniitlfs Nr. 37 und einem Schabkunstblatte von Haid, welches jedoch 
eine ganz andere (Iomposition von der Hand Sa]. de Koninclös vorstellt. Das Madrider Bild ist eine 
der bedeutendsten Schöpfungen Rembrandts und tadellos erhalten. 
XII. 
verschollene Bilder. 
442. Loth und seine Töchter. Loth sitzt angetrunken, mit ausgespreitzten 
Beinen, eine WeinHasche in der Hand, auf der Erde. Die eine der Töchter sitzt 
neben ihm und hält einen Krug, die andere steht hinter ihm. In der Ferne das 
brennende Sodoma und Loths Frau als Salzsiiulc. 
Radirt von Vliet mit der Bezeichnung: R-L van Ryn invcntor I6}I.  G. van Vliet fecit. 
443. Die Taufe des Eunuchen. Er kniet im Vordergrunde, während der Apostel 
Philipp ihn tauft. Auf einer Erhöhung hinter der Gruppe ein Neger zu Pferd, im 
Hintergrunde der Wagen. 
Radirt von Vliet mit der Bezeichnung: R-L van Ryn inv.  G. van Vliet f. 1631. Eine 
Copie dieser Radirung erschien im Verlage von Visscher in Amsterdam. Ein Bild dieses Gegenstandes 
befand sich x69; auf einer Auction in Amsterdam. Eine alte Copie nach dem verlorenen Originale 
besitzt die Galerie zu Oldenburg.
        

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