Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Leben Michelangelos
Person:
Grimm, Herman Michelangelo
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1040321
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3975322
Peterskirche, 
hinterließ 
Gcwölbe1I 
EIIgclsl1urg, 
Vcr1vaIIdtc11 
l1crf1hrr11 
durften, 
anderer, 
folgende 
Giuli0.s 
.JlUftrrtcII 
1VlldlJcit 
Grausamkeit 
stach ihm gcadrlt 
sie erkannte, und 
ihn aber vor allen anderen Päpstrn vor ihm und 
Werken grosser Künstler und der Blirf, mit dem er 
Mä11I1m1. 
so g le i clJ 
vor1IchII1str11 
Gjul1m10 
friilJcrc11 
Cardjnal 
Vincula 
bcfcft1gks 
Man setzt diese Bauten in den Anfang der aei1tzjger Jahre. Sau Gall0 kam. als er damals 
nath Ostia berufen ward, aus Neapel, wo er im D2luftrage des alten C0renz0 dei Medici einen 
Palast für den Herzog von Calabrien, den Sohn des Rö11igs. baute. Er gehörte zu den gliiefs 
lieben Leuten, die überall Rubin und fiirstlidJes Wohlwollen finden. In Mailand war er von 
L0d0vic0 Sfor3a glänzend empfangen worden, in Rom mußte er für Vjncula einen Palast bauen, 
D2lleras1der der Serhste l1efkhäftigte ihn, Cesare sorgte: deSglejdJes1: in Savona. dem GeburtLs0rte 
der ,Rovere, baute er für Vjncula wiederum, dein er dann 11aeiJ kfra11kre1eiJ folgte, wo ihm der 
Ewig w0hlge11eigt war; endljdJ nach Florenz z11ri1efgekehrt. wurde er von der Regierung mit forts 
laufenden Ilufträgen verschont, bis ihn jetzt sein alter Gönner aber1nals nach Rom befahl. 
Gan Gall0 nIaebte den Papst auf R1ieiJela11gel0 auf1nerksan1, und mitten aus der Arbeit 
Carton l2em11s 
auf der Stcllc 
am 
ihm 
jetzt nadp Rom 
März 1505 ist 
w11rdc dieser 
aus. Anfang 
bcri1fc11. Hundert Stadt 
er in Rom eingetroffen. 
Rciscgrld 
GiuIi0 wußte, trotz der 
geben sollte. Einige Zeit 
Cilcv 
gilts 
mit der 
darüber 
er ihn vccIa11gt hatte, 
hin. bis er ihm den 
nicht gleich, 
Auftrag zu 
wag er ihm zu 
einem kolossalen 
Grabn10nument ertlJejlte, das er für sich selber im Samt Peter erridJteI1 lassen wollte. 211idJelaI1gel0 
entwarf eine ZZeidJI111I1g und der Papst. entzückt davon. befahl ihIn, in der Bafilika von Samt 
Peter sogleidJ den besten Platz für das Monument ausfindig zu n1adJen. 
Diese lTirrhe, ein ungel1ei1res Werk aus den ältesten Z,ZejteI1 des Cl1ristentliums, an dem 
Iahrhu11derte l1i11durclJ weiter gebaut worden war, besass eine JIiille von  Giotto hatte 
M0sajkbilder für sie geliefert. die Pollaju0li waren unter den letzten Fl0re1ItiI1erII, die in ihr 
arbeiteten. In einer ihrer 2Iebencapellen, derjenigen, welil1e der heiligen Petr0nella geweiht war, 
stand 211id,1cla1Igclo.s 
der Gcjstlichkcit nnd 
Pietä1. Mit all ihren 21ebes1gebä11det1. Klöstern und 
dem vatica11isdJes1 Palaste selber, der didJt an sie 
Capellen, den 
stieß, bildete 
von Samt Peter eine Art geistliiher ,festung, wie sie denn mehr als einn1al mit Gewalt oertheidigt 
und er0bert worden ist. In ihr wurden die Kaiser gekrdnt, die Tribute der Länder in Empfang 
genommen, die Bannfliiihe ausgesprorhen oder aufgeh0l1en. Zwei lange Reihen antiker Säulen 
trugen das Gel1alke des Dachstuhls. In den1 von Säulengängen umsehlossenen Hofe vor ihr stand 
der ungeheure br0nzene Pinienapfel. der einst die Spitze des 21laus0Ieums des lJadrian gebildet 
hatte und jetzt hier zu einem Brunnen diente. dessen Wasser zwisihen den kfacetten herahrieselte. 
Die Facade der Kirche mit ihren sechs Eingangen war mit kfresken gesihiniukt. Unaufhörlich 
wurde an diesem Centralheiligthume der christliihen Welt gearbeitet und im Großen oder Kleinen 
vcrä11dcrt 
lJiI1z11gcfiigk. 
i1bcrha11pt 
jtalic11jsdJc11 
lTirdJc11 
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llmgcsraltung, 
Px1lAsk 
clJllcUcklI. 
Modell 
angefertigt 
begonnen. 
Zweite
        

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