Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Walter Crane
Person:
Berlepsch-Valendas, Hans Eduard von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1037375
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4118299
Aus wTheßrsi of lvfayx. 
Dem Jahre 1881 gehört ein gröfseres Werk unferes Künßlers an, wozu John R. Wise den 
Text verfafste, ßThe first of May. A fairy rnasquea (London bei Henry Sotheran 8c  
Photogravuren). Crane befehreibt in diefer Maifeier den Kampf der ünfteren Mächte gegen die Wefen 
Lichtes. 
Mandracke 
(Drachenmann) 
Genoffen 
Verbindung 
Laureo 
Königin 
befchützt 
Werden, 
treiben 
Gewalt 
Menfchlichen, 
Folgerichtigen 
Mitteln 
entgegenzutreten, 
unterliegt 
fchliefslich 
gegenüber 
gerechten 
natürlichen 
Technik 
ganz anderen 
eingefchlagen: 
Originale 
Strichmanier 
durchgeführte 
Bleifciftzeichnungen. 
überhaupt 
auffallen, 
Künßler 
nirgends 
Erreichung 
fogenannten 
vmalerifchen 
Erfcheinungq 
Zuflucht 
fein Material 
weichen 
um tonige Wirkung zu erzielen, die er auch zum Beifpiel bei Kohlen- 
obfchon doch gerade die Kohle ihrem ganzen Wefen nach Weiche, 
Graphit) nicht dazu benützte, 
Zeichnungen verfchmäht hat, 
tonige Behandlung verlangt. Überall hält Crane Ftreng auf die Form und vermeidet alles, was 
ausfehen könnte, als Wäre mit einem gewiffen Chic des Vortrages vielleicht die Schwäche der 
Formenkenntnifs verdeckt. Er äufsert Iich felbPß darüber in feinem Buche wDie Forderungen der 
decorativen 
Kunih: 
Strichzeichnung 
mancher 
Hinücht 
Conventionellen, 
ßillfchweigenden 
Vertrages 
zwifchen 
Verßand 
welcher 
unterzeichnet 
der frei entwerfenden Hand des Künßlers, und dem leichte Verfcändlichkeit und Einbildungskraft 
aufdrücken. 
Fähigkeiten 
Hilfsmittel, 
welche 
verf ü gt, 
Auffaffung 
Gebrauche 
Linienzeichnung 
Prüfüein 
Kraftfehne 
beltimmt und hält den Bau des ganzen Körpers zufammenß 
Damit ilt indefs nicht erfchöpft, was Crane auf dem Gebiete der Illultration gefchaffen. Noch 
iit eine ganze Reihe von Arbeiten zu nennen. S0 wCartoons for the Caufee, Blätter, die einzeln 
bei verfchiedenen Gelegenheiten und in verfchiedenen Zeitfchriften erfchienen und erit im Jahre 1896 
zu einem eigentlichen Werke vereinigt Wurden. Sie enthalten zeichnerifch das nämliche Glaubens- 
bekenntnifs, das der in mantegneskem Sinne grofse Holzfchnitt zur Feier des 1. Mai 1891 (iiehe 
Gravure) ablegt, das der Autor in dem Buche vForderungen der decorativen Kunita fchriftlich gegeben 
hat und das in vielen feiner Werke Ptärker oder fchwächer betont iPt: die Löfung der focialen Frage, 
die Abfchaffung des materiellen Übergewichtes auf der einen, die Hebung der arbeitenden Claffe
        

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