Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die illuminierten Handschriften in Dalmatien
Person:
Folnesics, Hans Wickhoff, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1026921
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4144548
Sebenico. Bibliothek des lNIinoriten-Konventua]cnklostcrs S. Irrancesco. 
f. I: Initiale Universum) (Fig. 78), violett auf schiefer- jI 48': Federzeichnung. (Fig. 79.) Maria mit der Kerze 
grauem Grunde. Innen ein grüngrauer Vogel. und einem roten Gegenstand in der Hand. (In purificatione M. 
Randleiste links und unten, Drolerien. In das Feld vgs.) Die Konturen und Schatten sind in blaßroter Farbe mit 
der Initiale reicht der Kopf eines grauen Drachen mit violettem dem Pinsel nachgezogen. Die Faltengebung ist noch stark 
Flügel. Der Schwanz des Drachen endet in eine gelbe, ge- byzantinisch. 
Hügelte Schlange, die sich wieder aufbäumt und ihn in die f. 60': Federzeichnung. Der hl. Gregor mit Inful, Pasto- 
Brust beißt. Auf dem Halse des Drachen steht ein Ritter mit rale und Pallium. 
dunkelgrünem Wams und rotem Unterkleid mit Schwert und f. 72': Federzeichnung. Crucihxus mit drei Nägeln und 
Schild, sein Kopf ist durch Feuchtigkeit zerstört. Getragen wird sehr bewegtem Lendentuch. 
der Drache von einem nakten Weib mit langer, ziegelroter f. 84': Federzeichnung, Christus im Grabe. Das Grab 
Mütze. Sie entspringt aus dem Rachen eines roten Drachen wie eine Arca dargestellt: Die Leiche liegt auf einem gemauerten 
mit blauen Flügeln. Auf dessen stark verschlungenem Schwanze Sarkophag, darüber wölbt sich ein Bogen, von dem eine Vorhang- 
sitzt ein blauer Reiher mit roten Flügeln. Auf dem Drachen reitet draperie herabhängt. 
ein Mann in Zipfelmütze und rotem Kleid, der, sich umwendend, f. 96'; Federzeichnung. Der hl. Petrus Martyr steht im 
mit Pfeil und Bogen nach einem gelben, rot konturierten Diakonsgewande und hat das Schwert, von dem das rote Blut 
Löwen schießt. abspringt, im gespaltenen Haupte stecken.  
        f. 1085 Federzeichnung. Halbligur Christi in einer, von 
 Uta:  zwei Engeln gehaltenem hlandorla. (Fig. 80.) 
            
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    .1   Fig 8m 
 IIs. 24. f. 10.3". mmgr X 55, Aufn, Eisler. 
Frg. 79. 
Hs. 24. f, 48'. Aufn. Folncsics,   
f. 1205 Federzemhnung. Der hl. Iricus. 
f. 13': Federzeichnung. Die hl. Anastasia eine Schnur f. 1325 Federzeichnung. Der hl. Petrus mit Buch und 
mit roten Perlen in der Hand. zwei Schlüsseln. 
f. 34': Federzeichnung. Christus mit Kreuznimbus und f 141V: Federzeichnung. Der hl. Alexius mit langem 
Kreuzstab, am Hals und an den Armen wird das rote Unter- Schwert in der Rechten. 
gewand sichtbar. f. 15b": Federzeichnung. Ein Vogel wie der Reiher 
f. 36'; Federzeichnung. Die hl. Agnes, das Schwert auf f. I. 
steckt ihr im Halse, rote Blutstropfen rings um die Wunde. f 168; Federzeichnung. Ein einfaches Ornament. 
Nr. 25. Antiphonarium de tempore; lateinisch, Folio, XIV. jahrh. 
1. Adventus usque ad sabb. sanct, von f. 249 an Proprium Sanctoruin. 
mm 305x435, stark beschnitten  301. 
f. 1 fehlt.  2-13 sind jünger, in kleinerer Schrift, Weniger sorgfältig. 
Schrift: Sorgfältige gotische Minuskel, italienischen Charakters mit Rubriken und Noten auf grau vorgezeichnetem Linienschema. Die 
zu ininierende Letter vom Schreiber stets klein an den Rand geschrieben. 
Ausstattung: Initialen, im Bologneser Siil, in hellen Farben, noch ohne Verwendung von Gold. Die Nirnbcn sind mit gelbbrauner, 
stark gummihaltiger Farbe angegeben. Neben den erwähnten sind auch kleine Initialen, abwechselnd rot mit blauem Muster und blau mit rotem 
Muster in Federzeichnung vorhanden. 
Einband: Brauner Lederband auf Holzdeekeln mit Mcssingecken, eine fehlt. 
Bemerkung: Der Stil der Initialen, besonders auch im Figürlichen auff, I5 (Fig. 81), deckt sich vollkommen mit den Codices in 
Zara, 7, 8, 9.
        

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