Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021006
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3841743
6l0 
Ueber 
das 
IrlJlaclJtfeld 
Voll 
Ikurkola. 
Sora und Kampisirello hin,Und her ziehen. Hiegegen be: 
merke ich: 
ad Wenn dem so wäre, würde es Karl, um seine De: 
ckung der Grcinzen zu beweisen, höchst wahrscheinlich 
gesagt haben. 
bJ Jst auf dieser ganzen Entfernung kein Uebergang über 
die Berge aus dem Kirchenstaate in das Neapolitanische 
möglich, also eine Deckung überflüsNg. 
ed Kann man aus dem Thale von Kampisirello mit 
einem Heere nicht über die Berge in das Thal des 
Salto hineinziehen.  
J; Auch kömmt Karl, seinen deutlichen Worten nach, 
von Ovinulo, also von 2lquila und hat keineswegs, 
wie 2lntinori irrig Voraussetzt, den Celaner See zur 
Rechten gehabt. 
3. Antinori läßt Konradin über Bokka di Teve, Reis: 
cioli u. s. ro. ziehen. Dies halte ich fürs irrig, denn: 
aJ Diese und andere von Antinori genannte Oerter wer: 
 den in den Quellen nirgends erwähnt. 
bJ Würde Konradin alsdann gar nicht nach Tagliakozzo 
bund auf die valerische Straße gekommen seyn, was 
alle Quellen behaupten. 
ed Hätte er alsdann die hohen, unwegsamen Bergrüiken 
übersteigen müssen, welche sich aus der linken Seite 
des Salto zwischen Karsoli und S. Anatolia, hinter 
Skurkola bis Terano und weiter hinziehen. 
O Wäre er dadurch auf das rechte Ufer des Salto ge; 
kommen und hätte in der Schlacht diesen Fluß im 
Rücken gehabt; während die Quellen darin überein: 
stimmen, daß er seine Vorderseite gedeckt, und der 
Kampf sich bei der Brücke erhoben habe. 
CI Befindet sich die Kirche S. Maria della Viktoria, 
ivelche Karl gewiß nicht auf der Stelle seiner Weder: 
lage, sondern seines Sicges erbaute, auf dem linken 
Ufer des Salto.  
4. Daß der .Hinterhalt Karls nicht aus der Nordseite.
        

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