Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021006
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3841245
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IZcl1lachtke1d 
bei 
Zkurkola. 
1268. über um ein Bedeutendes hinabgestiegen ist, hebt sich des 
Boden bei dem Dorfe 2lntroscianoI und bildet einen Hü: 
gel. Jenseit desselben steigt man wiederum gelinde bergab 
und glaubt, daß sich der Boden allmählich verflarhe; bis 
man in der Nähe des neu und rasch aufsteigenden Berg 
ges Felice2 eine tiefe Senkung findet, welche die Behaup: 
tnng bestätigt Z, daß man den Celaner See, statt zum Ga: 
rigliano, einmal habe hiedurch zum Salto ableiten wol: 
len. Der Berg Felice, welcher mannichsach gestaltet und 
gewendet, von Mittag her in die palentinische Ebene ein: 
greift, berührt sie an allen anderen Stellen ohne Senkun2 
gen oder Einschnitte ähnlicher Art.  Mitten durch die 
große Ebene, von Tagliakozzo sich herwindend, strömt der 
Salto zum Thale von Rosciolo, und nimmt an dieser Stelle 
den Bach RaHa auf, welcher Von Skurkola her nahe den 
Bergen entlang fließt. Auf der geraden Straße von Taglia: 
kozzo nach Alba führt eine Hauptbrücke über den Salto, 
und weiter morgenwärts folgten sonst über kleine Senkun: 
gen und Quellen noch mehre kleine Brücken, wovon diese 
Gegend den Namen Siebenbrücken, satte p0nti, ekhie1t. 
In der Ebene selbst liegt eigentlich nur das Dorf Kapella, 
jetzo, wie damals, reich von Bäumen umgeben.  Was 
die Eingänge und 2lusgcinge der ganzen Gegend anbetrisft, 
so kennen wir bereits den Weg von Tagliakozzo; der von 
Rosriolo war für beide Theile unwichtig, der hinter die 
Berge über Cese zum Garigliano unbrauchbar für ein Heer, 
und der über Ovinulo lief seitwärts nur gen 2lquila: wo: 
gegen endlich die Straße bei 2llba und Antrosciano vorbei, 
in der kürzesten und geradesten Richtung über Celano und 
Sulmona in das Innere des Reiches führte. 
I So schreibt Bauer d72llbez die Leute sprachen 2tndrofano. 
I M011tO Felde nannte man ihn mir an Ort und Stelle; vielleicht 
stammt der Name von der Zeit dieser Schlacht. 
Z .Hirts Abhandlung über den EmisTar in den Horen, Band VIIl, 
Stück 11..12.  
        

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