Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit
Person:
Raumer, Friedrich von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1021006
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3839095
Viertes 
HAUptstück; 
Nachdem wir die Begebenheiten des südlichen Italiens in 
ungetrenntem Zusammenhange bis auf die Krönung Man: 
freds erzählt haben, muß znvördersi die Geschichte Deutsch: 
lands nachgeholt werden.  
Seitdem hier die Ueberzeugung von der Unentbehrlichkeit 
des Königs aus den Köpfen, von seiner Heiligkeit aus den 
Herzen geschwunden, und fast alles Reichsgut vertheilt war, 
gab das Königthum keine Macht mehr. Jeder siand für 
sich allein und zählte für sich allein, nach Maaßgabe seiner 
Kriegsmannen und Einnahmen. Statt des allgemeinen 
Reichsverbandes entstanden Sonderungen und Einigungen, 
so wie sie der Zufall der Verwandtschaft, oder persönliche 
Meinung herbeiführte.  Obgleich also König Konrad aus 
Deutschland nach Italien zog, galt König Wilhelm, weil 
ihm Erbmacht und große Verbindungen gleichmäßig fehl: 
ten, doch eben nicht viel mehr, als vorhin. Solche Ver: 
bindungen, besonders durch Heirath zu schließen, ward da: 
her sein und seines Schutzherrn, des Papstes, Hauptbemü: 
den. Nacheinander kamen die österreichischen Erbtöchter, die 
Tochter Herzog Alberts von Sachsen, ja wie es scheint, 
sogar eine dcinische Prinzessinn in VorschlagI: aber trotz 
I Hcikakhsveksache Hm 1248 bis 1252, 1v12ckms2m v, net. ge, 
69, 70, 71. cost. Vim1ob. pl1Ilol. No. 305, feil. 53.
        

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