Bauhaus-Universität Weimar

Cornelius Wagner 
(geb. l870 in Dresden, lebt in Kaiserswcrth a.  
Nord-see 
735 
Die ersten Eindrücke von der See erhielt Cornelius Wagner in 
frühester Kindheit auf einer Reise nach England. Dort hat er als Junge 
gelebt, und dorthin zog es ihn auch immer wieder.  Seine Eltern sind 
Badenser, er selbst wurde im Jahre x870 in Dresden geboren, doch zog 
sein Vater, der Historienmaler Karl Wagner, schon zwei Jahr später nach 
DüsfeId0tf, in dessen Nähe er sich nun dauernd in den Ebenen des Nieder- 
rheins niedergelassen hat, um inmitten seiner samilie, fern vom Getriebe 
der Gk0ßfksdt, ganz der Kunst leben zu können.  In Düsseldorf absol- 
vierte Cornelius Wagner die Kunitakademie, die legten Jahre unter der 
MiTckkhen Leitung Professor Eugen Dückers und hatte als Achtundzwanzig- 
fskhriger das Glück, nach erfolgreicher Konkurrenz die Landung des 
Großen Kur-fürsten auf Rügen als Marine in großem Maßstab im Auftrag 
des Kultusministeriums für das Ständehaus in Stettin zur Ausführung 
ZU erhalten.  Neben mehreren kleineren führten ihn große See:-essen 
nach West-Jndien und Südamerika. Aber die meisten Motive fand er 
doch in England, wo denn auch die Mehrzahl der Bilder geblieben ist. 
Seine beste Arbeit aus dieser Epoche, ein Gemälde ,,Lowtidework-, fand im 
Jahre xg10 in der Royal Academy in London als deutsche Arbeit Aufnahme 
und wurde hier für eine englische Galerie erworben.  Die legten drei 
Jahre hst et sich ganz der deutschen Küste zugewandt, zumal der hol- 
steinischen und den Ufern der Niederelbe. Von dort stammt auch das Bild 
,,Elbmündung", welches legten Sommer in den Besitz der Städtischen 
Galerien in DüsfkId0tf überging.  Das Motiv zu dem Gemälde ,,Nord- 
see-, welches hier farbig wiedergegeben ist, ist den Ufern der Insel S;-it 
entnommen. Es ist dem Künstler zweifellos gelungen, die melancholisch ernste 
Natur dort oben in ihrer wunderbaren Klarheit und Urwüchikgkeit wieder- 
Zusehen. Paul Kranze (Leipzig)
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.