Bauhaus-Universität Weimar

studie von Carl ste1keck 
(Aus der Stelfedi-Ausl"tellung des S:-1lon CaMt-er, Berlin) 
Das sind die Fortführer der Lehren von C6zanne und Matisse. Ihr Pro- 
gramm isi: große, zusammenfassende Flächen, klar betonte Formen und Konturen, 
leuchtende Farben von eigener Geltung. Sie alle streben vom Naturbild los. Die 
cVirklicl)keitsillusion ist ihnen nicht nur gleichgültig, sondern verhaßt. AbsTchtlich 
verändern sie die Erscheinungen der 2lußenwelt, um zu einem bedeutungsvolleren 
Stil zu gelangen. Dabei geht es natürlich nicht ohne Willkür ab. Aber jedes 
StiljIreben baut sich auf souveräner Veränderung des Natürlichen auf. Sehr 
hübsch bemerkte kürzlich ein witziger Kopf, es sei im Grunde dasselbe, ob ein 
Dichter einen Menschen in Versen reden lasse, oder ob ein Maler zu bestimmten 
Zwecken seinen Figuren etwa längere Beine gäbe, als sie ihnen in Wirklict)keit je 
wachsen könnten. Ganz richtig. Nur kommt es darauf an, ob die Veränderung
        

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