Bauhaus-Universität Weimar

Talent bekundet, und, Jlma 1Ewers-Wunderwald -      
chinesischen Tinten höchst merkwürdige, exzentrisc::s  TFs: 
erstaunliche Arbeiten in der Feinheit der fanatisch korrekten, hundertfach vers.-Thlun  
farbigen Linien. Jmposant aber ist wieder die Müncl)ner SezeMon8plafMs die 
auf reifer, ruhiger Höhe bleibt und eine imposante Fülle von Schöpfungen hoher 
Qualität und glänzender Haltung produziert. Hier ist man auch beweglicher als 
in der Malerei, wie die Vorführung neuer Arbeiten von Hoetger und Jvan 
MesiroviE, dem slavischen Genie, verrät. 
Doch sonst ist Gleichmaß die Signatur der ganzen ?lu8siellung. 
Der MÜUc)Uek Glaspalasi iß diesmal in manchen Partien fast überraschender. 
Zwar in der Anordnung bleibt man hier, wie in Berlin, im alten Fal)rwasser. 
Von der 2luss1ellungskunsi der Dresdener will man offenbar an der Jsar so wenig 
lernen, wie an der Spree. Auch was man in diesem Sommer in dem Glas- 
hause an KollektivaUss"teUungen sieht, die doch das Gesamtbild beleben und aus- 
frischen sollten, if: Unwesentlich. Ein Sonderkabinett Fritz August von Kaulbachs 
is? fade und süß. Nacl)laßkoUektionen von Otto Seit; Und F!-Mk KikchbaCh be- 
weisen uns, wie diese Maler, früher fein und redlich im Ton, später verf1acl)ten. 
Eine große Ausstellung von Arbeiten des heimgegangenen Ludwig Löfftz bringt 
kritiklos und lkunterbUnt eine Menge Langweiligkeiten neben sehr vornehmen und 
tüchtigen kleinen Sächelchen. .-Zier überall hätte man sichten und wählen müssen,
        

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