Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Jubelfeier 1696-1896
Person:
Werner, Anton von Akademische Hochschule für die Bildenden Künste <Berlin>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1005589
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3897992
Ergänzung 
bisher 
Abgehandelten 
bringen 
Einiges 
über: 
Das 
Institut 
der 
remunerirten 
akademischen 
Eleven. 
Gleich bei der Wiederherstellung 
Unterstützungen, die man Heissigen, 
der Akademie war man darauf bedacht, aus 
fortgeschrittenen Schülern zufliessen zu lassen 
gesonnen war, 
1790 bestimmt 
auch Nutzen für die 
daher Folgendes: 
Akademie 
ziehen. 
Reglements 
Die Eleven der Akademie, das sind diejenigen, welche nicht blos des Unterrichts 
in der Zeichenschule, sondern des höhern akademischen Unterrichts wirklich geniessen, und 
für fähig erkannt sind, mit nach dem Leben zu zeichnen, sollen wechselweise die Unterauf- 
Sicht über die Scholaren der Zeichenschule führen, in allen Klassen, wo der akademische 
Unterricht ertheilet wird, sowohl als auch privatim bei allen akademischen Lehrern, um sich 
bei ihnen Raths zu erholen, den freien Zutritt haben, und soll ihnen verstattet seyn, täglich 
des Morgens von acht Uhr an bis Abends um sechs Uhr auf den Zimmern der Akademie 
nach den daselbst befindlichen Gypsabdrücken, Gemälden u. s. w. zu studiren. Bei der Ge- 
mäldeausstellung sollen sie den Aufsicht habenden akademischen Mitgliedern assistiren. Die- 
jenigen von den Eleven aber, welche sich am allervorzüglichsten auszeichnen, sollen auf den 
Vorschlag der Akademie einige Unterstützung hier sowohl, als wenn sie auf Reisen gehen, 
erhalten, und auf dieselben nach ihrer Zurückkunft bei Besetzung der akademischen Stellen 
vorzüglich 
Rü cksicht 
genommen 
werden. 
war nun die Anfertigung 
selbst, sowie besonders 
Die besondere Obliegenheit dieser remunerirten Eleven 
von Vorlagen für die Elementar-Zeichenklassen der Akademie 
Zeichenklassen 
Gewerkschulen. 
Rektor 
BERGER 
Verfügung 
Kuratoriums 
November 
angewiesen, 
beiden 
Eleven 
ARNOLD 
RUSCHEWEYH 
der Anfertigung solcher Vorlagen 
beaufsichtigen, 
Ursache 
glauben, 
Eleven, 
s) wenn 
independent 
blieben (4, 
nicht gehörig 
der Arbeit 
unterziehen 
würden; 
erhalten 
betreffenden Schüler 
monatliche 
Remuneration 
Thalern. 
wurden 
Reglement die Pflichten und Rechte der im Eleven-Institut für die Akademie 
festgelegt, aus einem wRapport von dem Institut derjenigen pensionirten 
und vier Schüler, welche täglich auf der Kgl. Akademie den daselbst 
Arbeitenden 
vier Eleven 
beündlichen 
Kunst-Apparat 
Studien 
benutzen 
dürfen. a 
Seit Anfang Juni 1806, wo 
dass von den vier Eleven 55 
das Institut eröffnet wurde, bis ult. März 1807 ersehen 
Vorlagen geliefert wurden, die wTheile des mensch- 
lichen Körpers 
diese Vorlagen 
wieder schon 
und einige ausgeführte Ornamentex darstellten. Die Eleven fertigten 
nach Gips an; die vier Schüler dagegen vervielfältigten ihrerseits nun 
vorhandene Vorlagen für Anfangerstuclien, Gesichtstheile und leichte 
Ornamente. 
Maler HEINRICH WOLTER aus Güstrow; 
aus Braunschweig und der Kupfer- 
vier Schüler WILIIELM LUDWIG STIF- 
Die vier Eleven von 1806 Waren die drei 
Go'r'r1,112ß HAENDEL aus Berlin; JOSEF DOLIEUX 
stecher FRANZ LEOPOLD aus Hildesheim. Die
        

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