Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Zur Jubelfeier 1696-1896
Person:
Werner, Anton von Akademische Hochschule für die Bildenden Künste <Berlin>
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1005589
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3897810
gewesen , 
der w) alte 
wo es jedem überlassen war, 
VVOLFFx höchstens zur Aufsicht 
0b 
im 
er zeichnen oder malen wollte. 
Sommeraktsaal zugegen war, so 
Da 
war 
thatsächlich 
Malen 
Studien 
figürlichen 
keine 
Lehrkraft 
vorhanden. 
HERBIG 
eröffnete um 1850 eine Malklasse, wo nach Vorbildern und nach der Natur gemalt 
wurde. Als er 1856 JULIUS SCHRADER zur Leitung einer höheren Malklasse berief, 
behielt er für sich den Unterricht in der zweiten Malklasse, der Studienklasse bei. 
SCHRADERWS 
höhere 
Malklasse 
vorgeschrittene 
Schüler, 
solche, 
malen 
Bilder 
wollten, für Atelierschüler, bestimmt. Als HERBIG am 5. Juli x86! starb, übernahm 
SCHRADER die Leitung beider Malklassen. Das Fehlen eines eigentlichen Malunter- 
richts auf der Akademie hatte das Aufkommen und Blühen zahlreicher Schüler-Ateliers 
zur 
sie 
Folge. Da sie meist von Mitgliedern der Akademie gehalten wurden, so standen 
scheinbar im Zusammenhang mit derselben. Doch darüber weiter unten. 
Noch zweier Aenderungen im Lehrplan, der Zusammenlegung der Kom- 
p0siti0ns- und Gewandklassen und der Einführung einer Professur für Schwarzkunst- 
manier(LUuER1'rz) werden wir an anderer Stelle gedenken und JULIUS SCHRADER wird, 
da er auch noch als Lehrer an der Hochschule wirkte, in dem dieser gewidmeten 
Kapitel des Näheren besprochen werden. 
Das wären bis jetzt die Klassen gewesen, die für den praktischen künst- 
lerischen Unterricht bei der Organisation von 1786 vorgesehen waren und sich aus 
dieser entwickelt haben. Es bliebe uns noch die Aufzählung der Lehrkräfte für die 
wissenschaftlichen Vorträge über Alterthumskunde, Mythologie pp. und eine Betrach- 
tung der Unterrichtszweige, die nach der ersten Organisation als Atelierunterricht 
gedacht waren, nämlich 1. Landschaftsmalerei, 2. Bildhauerei, 3. Kupferstecherei, 
4. Form- und Holzschneiden. Zu diesen waren bald hinzugetreten: 5. Schrift- und 
Kartenstechen, 6. Projektiren und Zeichnen von Landkarten und 7. Theatermalerei, 
für welche sich in den Listen keine Schüler finden, auch verschwindet dieser Unter- 
richtszweig 
später 
Lehrplänen.
        

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