Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte des deutschen Kunstgewerbes
Person:
Falke, Jakob von
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-975669
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3956157
Vortragkreuz in Stift Essen. 
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abgebildet ist, so sieht man deutlich, daß man es mit dem Versuche einer werdenden 
und lernenden deutschen Kunstiibung zu thun hat. (Abb. 9.) 
Auf dem gleichen Standpunkt stehen die oft genannten und beschriebenen Vor- 
trags-kreuze im Stifte zu Essen. Es sind ihrer vier, von denen -zwei genau der 
gleic)en Zeit angeh,iiren.i") Diese beiden nennen als- Stifterin eine Abtissin Mathilde 
und geben auch ihr  
M- Zwei zugleich   
mit  einem Herzog   
U V TM! - U  
unter Mathilde und  
Otto ein Geschwistet-  
paar zu verstehen ist,  
E-IksIks1Idss Kaiser      
   ;   
Sohn LUdOIs- M- " i  
wilde, geboren 948-   
Un D b ON  s-E"  gilts;  til:-i1tZ"-: 
 aa er o,    " 
Herzog von Schwa-   
ben und Bayern. be-    
reits 982 gestorben,   
Mathilde aber zuerst    
974 als Äbtissin er-    
wähnt wird, so ist  
damit auch die Zeit  
der Entstehung des   
einen Kreuzes um  
980 bestimmt. Das   
andere ist ihm so  
gleich, daß eine an-  
dere Zeit auch nicht  
angenommen werden  
kann. Ein drittes  
Kreuz  den Na-  
men der Äbtissin 10. Vortragkreuz aus dem Stist Essen. 
Theophanu, einer 
Enkelin Kaiser Otto"s 11. und der griechischen Theophanu, welche vom Jahre 1()41-54 
auf dem Stuhle der Abtei von Essen residierte. Dieses von ihr gestistete Kreuz ist 
also um ein halbes Jahrhundert jünger, was sich auch mehrfach M Tvrtgeschrittener 
Arbeit erkennen läßt. Das vierte Kreuz ist unbenannt und nndatiert, gehört aber 
derselben Epoche an. Alle vier  wir wollen das Detail nicht wiederholen  zeigen 
V) Abgebildet bei E. ausm Werth, Kunftdenkmäler in den Rk1einkanden, Taf. XXlV. XXV.
        

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