Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Malerei
Person:
Janitschek, Hubert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-975647
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3948940
Zusätze, Berichtigungen, Druckfehler. 
661 
S. 75. Die Abbildung bezieht sich auf Apok. VI, 1ff.; den Kettenpanzer tragen die apokalt1p- 
tischen Reiter auf der Abbildung zu Apok. IX, 17. 
S. 77, l3. Zeile von oben hier 1md später ist statt Stadtbibliothek (in Bamberg) königliche 
Bibliothek zu lesen. 
S. 82. Die gegebene Abbildung stellt nicht das Geheimnis der Taufe dar, sondern den Zug 
der gläubigen Gemeinde zum triun1phierenden Christus. 
S. 91. Das Psalterium in der Univ.-Bibliothek in Leipzig stammt nicht aus einem sächsischen 
Kloster, sondern aus Soignies im Hennegau. 
S. 99. Anm. 7. Zeile von unten ist Antiphonar statt Andiptonan zu lesen. 
S. 1l2. Den Jllustrationen des Ho:-tus De1ici-.1-11m sehr verwandte Federzeichnungen finden 
sich in einem für Nonnen abgefaszten Erbauung?-buch (die erste Lage mit dem Titel 
fehlt) im Kölnischen Stadt-Archiv. 
S. 133. Das Brevia1-ium Rom-tnum, der Psalter, dann die S. 192 besprochene Abschrift des 
welschen Gast"s von Thomasin von Zirclaria befinden sich nicht mehr im k. Kupfer- 
stichlabinett in Berlin; sie kamen im Mai 1889 in London unter den Hammer des 
Auktionators. 
S. 138. Der Baum mit den Köpfen, arb0r vitae, der Lebensbaum kommt auch sonst oft vor; 
z. B. im Psalter des Königs Athelstan, im H0rtus Deli0ia1-um der Herrad von Lands- 
berg, auf der Holzdecke der Michaeliskirche zu Hildesheim, und selbst noch bei B. Furt- 
met)er im B. Band seines Missale. Die neben dem Lebensbaum Stehenden halten 
Hostien in den Händen. Die gegebene Deutung wird damit noch sicherer. 
S. 162. Jn den friihmittelalterlichen Genesisdarftellungen wird der Schöpfer öfters unmittelbar 
als Christus bezeichnet, wohl mit Bezug auf Er-ang. Joh. 1, 1-3  
S. 171. In der Unterschrift zum Jnitial A ist 13. J(ahrh). 2. H(älste) statt 13 Th. 2. K. 
zu lesen. 
S. 179. Die sogenannte Manesse Liederhandfchrift ist in den BesiH der Heidelberger Univ.- 
Bibliothek übergegangen. Die Miniaturen der Manesfe7schen Liederhandschrist hat 
Fr. X. Kraus vollständig in Lichtdruck veröffentlicht (Straszburg i. E., Trübner,1887). 
S. 214, 1. Zeile von oben fiel der Sah aus: Hierher gehört dann auch eine Krönung Mariens 
mit der hl. Walpurga, dem hl. Augustinus und der Stifterin-Äbtissin. 
S. 229, Anm. W Wilhelm Scl)midt nimmt das Bildchen für den Meister selbst in Anspruch 
(briefliche Mitteilung). 
S. 231, Z. Zeile von unten ist u1n statt und zu lesen. 
S. 235, 11. Zeile von unten die Worte ,,die von dem 1492 verstorbenen Pastor zu Wailhorn 
Jakob Udemann gestiftet wurde" fallen fort. 
S. 254, Anm. Die erstgenanute kleine Madonna befindet sich noch wie früher in der Samm- 
lung des Herrn Gontard in Frankfurt a. M- 
S- 258. Nicht die Maria mit dem Kinde, sondern der Tod Mariens ist auf dem Mittelbilde 
des Schüchlin-Zeitblom"schen Altars in der Pesther Galerie dargestellt. Der Tod 
Mariens zeigt eine ähnliche Anordnung wie auf den Darstellungen in Bingen und 
Blaubeuren. Soweit die ,,Restauration" ein Urteil zuläßt, wird man das Mittelbild 
"Schiichlin zueignen dürfen. 
S. 260. Uber den Kilchberger Altar handelt neuerdings eine Abhandlung von M. Bach im 
Repertorium f. KW. X1I. S. 171 ff. Doch sind die geschichtlichen Belege nicht genügend, 
um die Datierung der Stuttgarter Tafeln im GegensaH zu den Ergebnissen stilkritischer 
Prüfung bis über 1494 hinauf zu rücken. 4. und 5. Zeile von oben ist vor statt hinter 
zu lesen. 
S. 280, leHte Zeile von unten ist S. Lorenzo statt S. Croce zu lesen. 
S. 294, L- Zeile von unten ist Kreuzigung statt Kreuztragung zu lesen. 
S. 299. Eine nochmalige eingehende Untersuchung der beiden Tafeln im M11seo Civie0 in 
Venedig (die eine mit dem Monogram MV und dem Datum 1502), welche R. Stiasz11y 
km REpEVt0tiUm f. KW. XI. S. 373 mit zwei andern Tafeln auf den Meister von
        

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