Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Geschichte der deutschen Malerei
Person:
Janitschek, Hubert
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-975647
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3944214
Der Peringsdörffersche Altar. 289 
ans der Jugend Christi hervor (Ver- ,       
kündignng, Geburt, Anbetung der heil.  zu-,  
drei Könige, heilige Sippe), welche ;TY" V,      
nach Osfnung der ersten Flügel .fithk-    "    
bar werden. Unter diesen ist wieder  J -    
die heil. Sippe die beste Leistung des As    H; 
Künstlers. Man könnte der Kompo-        X-J   
sition höchstens zu-strenge Symn1etrie H;    .    
vorwerfen, aber die Männer sind von     Y J;    
energischer Charakteristik, die Frauen     
nur zum Teile von der befangenen    
Reichtum der Natur zwängte. Die      
Passiv:-1sszenen an den Außenseiten i   N   
des ersten Fliigelpaars mit ihrer ver- sk" ,  T   
worre11eu Komposition, den karikierten     Hi 
Gestalten, ebenso das Jüngste Gericht    J,  
auf der Rückseite des Schreiues ge- E    
hören derben, aber nicht nngesdhickte11     
Gehilfenhänden an.    
Bedeutender ist Wolgemnths An-          
teil an dem Altarwerk, welches Se- ?            
bastian Peringsdörffer in die Au- H    :  
giisti:iekkirche St. Ver III NürIiberg ?   ; E    
unt 1488 stiftete (Nürnberg, Germ. .           
Museum 112-115)- Au Wem "   T r      
das Tüchtige an ihm 1n1d die Grenzen ;           
seiner Kraft so klar abschäHe11 wie hier. H-       J    
Die Anßenseiten des Altars zeigen  -Es? ,      
vier Paare männlicher und weiblicher    T I  J    
Heiliger, die aus gotischen Konsolen    -   H;      
stehen; auf den J11nenseiten sind Be-  E.   J""J   
gebenheiten aus dem Leben des heil.   , .  
Wiss  ssssdssss Heilige-I W-   
stellt. In erster Linie sind Eigentum  U  
Wolge1nuths die vier Heiligenpaare:    .   
Katharina nnd Barbara, Rosalia nnd        
Margaretha, Georg nnd Sebald, Jo-       
hannes d. T. nnd Nikolaus. Be-       H. 
seeltere Franengestalten als hier hat         H  
Wolgemnth nie wieder geschaffen. IN  
keUscher Znrückgez-oge11heit in  stehen " 
die schla11ken, feinen Gestalten da;  SEND- 
Ianitschek Malerei. H
        

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