Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Stilleben, Frucht-, Blumen- und Tierstück, Bildnis, Akt, Figurenbild
Person:
Schmid-Breitenbach, Franz
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-967970
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3876618
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werden. Während die mit Seife gewaschenen Pinsel 
nochmals in reinem Wasser ausgespült und dann mit 
einem Tische getrocknet werden, damit die Vorsten 
zusammenhalten, werden die über Nacht ins Wasser 
gelegten am nächsten Tage mit einem Malfeyen ober- 
flächlich gereinigt und können dann wieder benützt 
werden. Längere Zeit sie im Wasser zu lassen, ist nicht 
rätlich, weil die Farbe in ihnen auftrocknen könnte und 
sich dann nur schwer mit Terpentin oder Xylol ent- 
fernen läßt, wobei jedoch die Borsten spröde werden 
und ihren 3usammenhalt verlieren. Spreizen sich die 
Borsten auseinander, so klebt man sie mit einer schwachen 
Gummilösung zusammen und läßt sie für einige Tage 
ruhen; dann in warmem Wasser ausgewaschen werden 
sie ihre Form wieder behalten. 
Llbermalung. 
Die Dlfarbe hat die Eigenschaft, beim Trocknen 
an Volumen zu verlieren und sich teilweise im Mal- 
grunde zu verlieren, so daß dessen Struktur mehr zur 
Geltung kommt als anfangs. Infolgedessen verbindet 
sich die Farbe inniger mit dem Grunde und nimmt durch 
ihre nunmehrige relative Durchsichtigkeit etwas von dem 
Charakter und der Farbe des Grundes an. Jst dieser 
weiß, so bleibt die aufgetragene Farbe klar, ist der 
Grund aber unrein, so vermischt er sich nach längerer 
Zeit mit der Oberfläcl)enschichte und trübt diese. Um 
das Versinken der Farbe zu vermeiden und ihre Leucht- 
kraft zu erhöhen, trägt man sie an den hellerm Stellen
        

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