Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Des weyland Nürnberger Handwerksmeisters Hans Sachsens lustige Schwänke
Person:
Sachs, Hans Barlösius, Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-967904
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3894302
Sie fehlen oft der rechten Strass" 
mit den liommentaren. lang und gross; 
Schau. (later. das nennt man die 6l0ss"." 
l)er Müller sd)wieg doch zu dem allen, 
(lliewol es ihm that sehr missiallen, 
Und spard): Mein Sohn merlc", was ich 5ag": 
Jetzt wirst du essen zu Mittag 
Beim Pfarrer, der der (letter dein; 
Der wird dann mit dir im Latein 
sein reden und lronversiren. 
Zu merken, wie du thät"st studiren 
Und angelegt hast Geld und Zeit. 
ll1ir und auch dir zur llutzbarl(eit." 
Zum Pfarrer der Student hinging. 
Der gute mittler, der nahm tlink 
l)as rechte Buch zu h"a"nder1, das 
Bd marginem gl0ssiret was. 
lZezeichnet"s mit der Riehteschnur  
Und mit dem Zimmerbeile pur 
Schnitt er herab die ganze Sloss" 
und liess des Textes Worte bloss, 
Schnitt ringsum alles weg ganz glatt. 
Als der Student kam wieder spat. 
Flattert" die (-Ilosse um und um 
zerstreuet in der Mühle herum. 
Als der Student die 6loss' ersah. 
Das behau'ne Buch beschaut' er da, 
Grsd)ral( und sprach: -0 (later mein. 
0 weh, o weh. was soll das sein, 
Dass du mir, als ich war zu Gast. 
mein bestes Buch verderbet hast?" 
Der Müller: ..l(einen Deut. l3etracht"! 
ich hab" das Buch erst gut gemacht. 
Dass ich gehauen hab' dar;-on 
(liel Lügen und 0pinion; 
Der Wahrheit fehlt dir nid)t ein Städt:
        

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