Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte der Gotik und Renaissance
Person:
Knackfuß, Hermann Zimmermann, Max Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-952390
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3924854
Die deutsche Kunst im 16. Jahrhundert. 
erstenmal nach England ging, da verstand er der Freund eines großen Ge- 
lehrten und Stants1iia11i1es zu werden, sich später in den Kreis der deutschen 
Kaufleute zu finden und schließlich Vertrauensmann des Königs und der 
bevorzugte Maler des hohen 9ldels zu werden. Das alles- läßt darauf schließen, 
daß er ein gewandter, gebildeter und bilduug-3fähiger Weltinann war. 
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Bere1ts das an er Pass1on ( orlagen sur Glas?-ilder) im Museum zu Basel 
früheste Gemiilde   
Hans Holbeins, ein Madonuenb1ld im Museum zu Basel, -zeigt eine Anlehnung an Mantegna. 
Es ist nämlich von einem ge1nalten Rahmen umgeben, aus welchem Putti, zum Teil niit den 
Leidens-werkzei1gen Christi angebracht sind,-nach dem gleichen Gedanken, wie auf dem 
Madonnenbilde Mantegnas in Berlin, und wie aus diesem Geniälde enthält der obere Rand 
des eigentlichen Bildfeldes Fsestonschmuck. Möglich, daß Holbein diese Motive einer Zeich- 
nung entlehnt hat, die sein Vater aus einer wahrscheinlich vor 1512 ausgeführten italienischen 
Reise nach dein Berliner oder einem ahnlichen Gemälde des. großen Paduaners gemacht 
hatte. So nah blieb Holbein in seinen Anfängen der Kunst seines Baters-, daß die Kreuz- 
tragung in Karlsruhe voii 1515 zwischen den beiden Meistern streitig sein kann. Im gleichen
        

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