Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte der Gotik und Renaissance
Person:
Knackfuß, Hermann Zimmermann, Max Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-952390
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3922578
2. Die Kunst in Italien während des 15. Jahrhunderts. 
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Kunst (Berlin, Louvre, London, Neapel, Museo civico und Trivulzio in Mailand, Villa 
Borghese in Rom, Sammlung Giovanelli und Layard Venedig). Tas.Helldunkel ist noch ganz 
besonders ausgebildet aus dem schon unter dem Riickeiusluß der Bell1ni stehenden Bilde mit 
dem hl. Sebastian vor einem Hintergrunde mit venezianischer Architektur in Dresden. 
Als Antonello sich in Venedig niederließ, waren die beiden, im Alter nur wenig ver- 
schiedenen Söhne des Jacopo Be1Iini schon etwa  Jahre alt und hatten bereits eine bedeutende 
künstlerische Entwickelung hinter sich, aus der jedoch nicht allzu viele Bilder erhalten sind. Mit 
ihrem Vater arbeite- 
ten sie gemeinsam 
in den fünfziger   
Jahren in Padua, H  
und von der padua-       
nisehen Kunst haben    ,     H 
fie gelernt. Das     ,   F    
friiheste nachweis-             
bare Werk des Gen-          
 gest. 23. 2.    J     
die Orgelthüren für         
dig, zeigen ihre vier         
Kolossalsiguren,ncch        
Mantegnas Vor-      
gnug, in Untevsicht      
(As-v. 81s)- Geists-   "     
les hervorragende           
Begabung für das    z   
iu dem Vi1d mit der      ; , H 
                
seIieeuLo:enzoGiu-       
stiniano von 1465         
(Venedig Akademie)    ;    
durch. Früher als    
alle anderen italie-    
nischen Gemeinden   
ließ die stolze Re-         
pulJlik Venedig ihre   
Geschichte in großen   
Bildercyklen ver-   
herrlichen und schuf  
damit die Historien- 
malerei, welche bald  
vielfache Nachfolge 
fand. Leider sind die 
Gemälde, Welche Abb. 314. Mado1Ina del Rosario (Ausschnitt). Antonello da Messina. 
Genti1e von 1474 im MssssM-- ,M"s-D Miso-   
Dogenpalast, später Nach einer Photographie von G. Brog1 M FkvkEUz- 
gemeinsam mit fei- 
nem Bruder, ausführte, wie alle älteren Malereien daselbst, im Jahre 1d77 verbrannt. 
Eine längere Unterbrechung erlitt diese Arbeit in den Jahren  als Gentile von 
seiner Regierung nach Konstantinopel gesandt wurde, da der Sultan Mahomed I1. sich einen 
tüchtigen Maler erbeten hatte. Eine Erinnerung an diese Reise ist das Bildnis des Sultans 
in der Sammlung Layard zu Venedig. Die venezianische Freude an.breitem, festlichem 
sesben tritt uns in den drei, sehr beschädigten, für die Scuolg diA?.dG1ova(nn1 Evangjlista 
etimmten Bildern mit den Wundern einer Kreuzreliquie in er a en1ie zwei von MS 
und 1.500) und derL erst von Giovanni vollendeten Predigt des Markus zu Alex-a11drien in 
der Brera entgegen. Die Erzählung darin ist ganz lahm- dafür Abels EViVEUk der fVOhE Stolz-
        

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