Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte der Gotik und Renaissance
Person:
Knackfuß, Hermann Zimmermann, Max Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-952390
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3919645
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Der gotische Stil. 
Kirchen eine gewisse Einfachheit und Strenge, eine bescheidene Verwendung von 
Schmuckfor1nen zeigen, haben hier die stolzen Städte den Sitz, ihrer Verwaltung 
mit dem größten Prunke ausgestattet. Das Wesentliche in der Erscheinung dieser 
Bauten ist eine lang ausgedehnte Fassade, im Erdgeschoß meist mit offenen 
Bogenhallen, in den oberen Stockwerken von großen und zahlreichen Fenstern 
durchbrochen, alles reich und zierlich geschmückt. Dazu kommt meistens ein in 
der Mitte der Fassade eingebauter mächtiger Glockenturm, an dem Schmuck und 
Prnnk ihren Höhepunkt erreichen, gleichsam um schon von fern ein Bild der Macht 
nnd des Vermögens der Stadt zu bieten. Ypern, Brügge, Löwen, Brüssel besit;3e11 
die vorzüglichsten dieser Prachtbauten (Abb. (5"2 nnd 63). 
Das Stadthaus zu Briissel (Abb.68), im Jahre 1401 begonnen, ist ein besonders glanz- 
volles Werk. Seine Fassade mit ihrem reichen Statuenschmnck, der an alte Wehrhaftigkeit
        

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