Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunstgeschichte des Altertums und des Mittelalters bis zum Ende der romanischen Epoche
Person:
Zimmermann, Max Georg
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-952388
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-4367543
Bemerkungen über das antike Kunstgewerbe. 
325 
 256. Münze mit Bildnis des 
Mithrada1es VI. Eupator. 
Abb. 257. Römischc-s As mit 
Januskopf. 
Z; :  -    - IX  :7 J-:   
      
Abb. 258. Röinische Silbermünzen: Tenar, O.uinar, Abb. 2ä9: Münze mit.Bildnis 
Ses;e,;z, der alteren Agrcppinc1. 
man den Einschlag viereckig und bringt auf seinem Grunde eine bildl1che Darstellung 
an. So ist es bei der altertümlichen Tetradrach1ne von Athen (Abb. 251). Jn altester 
Zeit wird als Münzbild vor- 
zugsweise das Symbol der be- 
treffenden Stadtgottheit ver- 
wendet, welcl)es gleichzeitig das  
stiidtisehe Wappen bildet. Seit 
der Doppelprijgung wird das     
Symbol auf die Kehrseite ver-      
wie-sen, und auf die Bot-derseite   
tritt der Kopf der Stadtgott-   
heit. Vom Anfang des 4. Jahr- .     
hunderts an wird der Einschlag II   setz 
auf der Kehrseite vermieden   E-  F Y- 
und auf beiden Seiten das   -T   
Miinzbi1d in gleicher Art an-     
gebracht. Während der Periode      
der höchsten Schönheit im Stein-     
pelsChnitt bleibt die Technik des   Z  
Prägens noch ziemlich unvo1I-     
kommen, erst zur Zeit der Dia-     Hi;   
dochen erreicht man darin       
Vollendung. Die großenUHan-       
delsplät3e wie Athen, Agina,  IT  
K0riUth- Ephesos. Bvzcmz hsel-   
ten an dem einmal festgestellten  
altertümlichen Typus fest und  
verzichteten auf künstlerische Ge-  , 
staltung. Dagegen entfaltete 
sich in den westlichen KVlPUieU Abb. 26tI. Marmortisch. Neapel. Musen Nazionale. 
in den Münzen höchste Kunst. Nach OcigiimIpho:sgkaphie.
        

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