Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Stadtkrone
Person:
Taut, Bruno Scheerbart, Paul Baron, Erich Behne, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-952358
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3914856
im Verhältnis zu dem ohnehin schon nunpraktischenß Schiff noch weit über 
das hinausgeht, was dieses Kristallhaus im Vergleich zu den vielen von einer 
höheren Zweckmäßigkeit geborenen Bauten bedeutet. 
Sonst aber steht alles auf bekanntem sicheren Boden. Bei der Stadtgrüns 
dung wird das Areal freigelassen; dann mit der wachsenden Ausdehnung 
der Stadt nach dem festen Plan nach und nach das Notwendige errichtet. 
bis einmal das Letzte aufgetürmt wird. Durch Generationen kann sich der 
Bau hinziehen, die Mittel finden sich im Maße des Fortschritts, und diese 
Übereinstimmung zwischen Tempo und Bedarf wird auch die Harmonie 
des Stils erzeugen. Es können viele"Architekten daran bauen, nur daß sie 
sich einem großen Plan einfügen. Herrlich, daran mitzuwirken ohne zu 
wissen, welcher glückselige Brunelleschi einmal die höchste Krone formen 
wird! 
Die architektonischen Formen sind in diesem Entwurf natürlich nur sum: 
marisch zu nehmen. Die Stilfrage verliert für uns Architekten ihre Proble: 
matik, wenn wir erst einmal wissen, was unser Ziel ist. Und es mag dieser 
Vorschlag selber problematisch genannt werden. Vielleicht mit Recht  es 
mag die Lösung der Stadtkrone einmal ganz anders ausfallen. Immerhin ist 
genug geschehen, wenn er sein bescheidenes Teil mit dazu gegeben hat, das 
Suchen in dieser Richtung anzuregen. Diese Arbeit soll bestenfalls eine 
Fahne sein, eine Idee und theoretische Anregung, deren endgültige Lösung 
vieltausendfältige Möglichkeiten in sich schließt.
        

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