Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst-Erziehung und Ueberlieferung
Person:
Cremer, Franz Gerhard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-948771
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-949868
Anmerkungen. 
Darum sagt der Agathos 
göttliche Orakel sprechend, 
wieder vom Ganzen Zeugnis gebe. 
dämo11HJ das All durkhschauend und 
eines ist alles.EMJ 
H M. f. hierzu in Plutarchs ,,Moral. Schriften: Ueber Jfis und Osiriss 
insbef. d. Abschnitte 67 n. 77. 
W In Aegypten als der Urgeist Amun. Tlntrennbar erscheint er von der 
Göttin der Urmaterie, des Weltnebels, der Hi1nmelsgewäffer, NetsPe, Reich 
des Himmels. Graun, Gesch. d. Kunst in ihrem Eimvickelungsgang durch alte 
Völker der alten Welt hindurch auf dem Boden der Ortskunde nachgewiesen. 
cWiesbaden, 1873.J 1l. Bd, 2. Aufl., S. 10. 
END Bei 35ermes Trismegistus, H 12. 
die 
44. Auch Neitha, die Herrin des Firmaments, d 
und Sterne geboren, die durch ,sich selbst Vewegte.4J 
V Dlodo1s L. l, cap. l, p. 2 u. cap. 11. Dkoc1us in Tini. p. s0. 
Seelen 
45. Julius Braun gibt uns für die Llebertragungen aus 
Aegypten nach Griechenland eine Reihe hochinteressanter Beweise. 
Er führt uns zunächst nach Lindos auf der Mitte der etwa zwei 
Tagreisen langen Ostküste der Insel Nhodos. Ebendort ans der 
Mitte jener langen Ostkiiste der Jnsel tritt ein breites Vorgebirge 
hervor. Dort machen wir am Fuß eines abenteuerlich steilen 
Vurgfelsens Halt und steigen hinauf nach dem hinter ihm liegen: 
den Dorf Lindos, das heute noch den alten Namen trägt. Wir 
steigen auf Treppen zu dem von allen anderen Seiten unzugängs 
lichen Meeresfelsen, der alten Akropolis hinauf und suchen auf 
der höchsten Platte den Athenetempel. Zwei 3ellen1vände stehen 
noch, die eine wohlerhaltene nach innen, die andere auf dem 
äußersten Ostrand des Felsens, hoch über der See. Der Tempel 
war klein, ist aber höchst merkwürdig, denn er bezeichnet eine der 
ältesten Kulturstätten der Göttin Athene.fJ 
Dieser Tempel war nach Lleberzeugung sowohl der FIellenen 
als der Aegypter Von Danaus und seinen Töchtern gegründet. 
Auf der Fahrt von Aegypten nach Griechenland hatten sie dort 
angelegt, und zwar im Jahre sünfzehnhundert und elf nach der 
parischen Marinorchronik.H9 Derselbe Danaus hat auch auf der 
argivischen Küste südlich von Argos einen Tempel der Athene 
Sastis, der Athene von Sa1s, d. h. derselben Göttin wie zu 
Lindos, gegründet. Außer dem ältesten Kultusbild, das Danaus 
aufstellte, gab es ein anderes, vier Ellen hohes von Smaragd. In 
Konstantinopel, wo man es später unter den größten Kostbarkeiten 
aufbewahrte, galt es für ein Geschenk des Sesostris CNamses 1l.J; 
wir haben hier natürlich an einen Glasfluß zu denken. FJistorisch 
R0her sind die TI8eihgeschenke, die A1nasis in den hiesigen Tempel 
Ob, zwei steinerne Standbilder, wahrscheinlich seine eigenen, und 
Jener wunderbare Panzer von Linnen, an welchem jeder Faden
        

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