Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kunst-Erziehung und Ueberlieferung
Person:
Cremer, Franz Gerhard
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-948771
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-950396
Anmerkungen. 
1. Adolf Wilh. Keim: ,,Tleber T.V2alsTechnik usw.E CLeipzig, 
1903.D S. 59. 
2. Cicero, Plinius, hist. ncct., Lueian usw. Auch sehe man 
hierzu: Cremer ,,Studien zur OelmaltechnikIt. CDiisseldorf, 1895.J 
S. 213s215. Ferner bei demselben Autor: ,,Llntersuchungen über 
den Beginn der Oelmalerei usw.It CDiisseldorf, 1899z, wo sich die 
gewünschten Nachweise in großer Zahl finden. 
3. z. V. Grupello, der Gießer des Neiterstandbildes des 
Kurfürsten Johann Wilhelm zu Düsseldorf. 
4. Wir lesen in einein längeren Jahresbericht über ,,Archäos 
logie der KunstU, insbesondere über den ,,archäologischen,LlnterrichtU 
von FJosrat Professor Dr. V. Stark in FJeidelberg, der den Daten 
nach aus der Mitte der siebziger Jahre des verflossenen Jahr: 
hunderts stammt, auf Seite 1503, nachdem er sich über die Grün: 
dung und die Ziele großer Kunstmuseen in New York, Boston, 
Washington und San Francesco um die Jahre 1869 und 1870 
sehr eingehend verbreitet hat: 
,,Jn der Tat ein wundersames Bild des Fortschreitens der 
künstlerischen 8iVilisation über die ganze Erde, und überall ist es 
die Antike, zu welcher auch die jüngsten Nationen sich wenden als 
zu dem wahren und wirksamen Crziehungsmittell Und immermehr 
wird das Bewußtsein sich Bahn brechen, und bricht es sich in 
Amerika durch die Verbindung der Kunst mit den gelehrten 
Schulen, daß auch die Antike nicht allein und nicht richtig von 
dem Techniker begriffen und ausgenutzt wird, daß sie der Wissens 
schaft und des wissenschaftlichen Mundes bedarf, um ihre Geheim: 
nisse und Wu1ider uns zu eröffnen.It 
5. Gegen Melanä;ton äußerte einmal Dürer, wie wir bei 
Morih Thausing cS. 500z lesen: ,,Ein ungelehrter Mensch gleicht 
einem ungeschliffenen Spiegel.E Seite 503 vergleicht er solche, die 
ohne Grundlage, wie sie ihm die ,,ElementeU des ,,allerscharfs 
ßnnigsten EuklidesIt zu sein schienen, die Kunst der Malerei lernen 
wollen, also in Tlnwissenheit ausgewachsen sind, mit unbeschnittenen 
wilden Bäumen.  Wie wir durch Vartholomäus Facius, der 
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