Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Farben und Farbenharmonie
Person:
Meyer, Franz Sales Jaennicke, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-945669
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3801588
an sich ist die Art der Bindung von wesentlichem 
Einfluß. V3echseln bei der schlichten Bindung die 
Fäden der Kette oder des Einschlags allein ihre Farbe, 
so entstehen geHreifte Muster. Wec)selt die Farbe in 
beiden, so entstehen karrierte, sog. schottische. Bei der 
     
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geschaltete Atlasbindung ermöglicht glänzende Punkte, 
Sternchen, Nosetten etc. Durch den Wechsel der 
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Abb. 18. 
Bindung ßnd ungezählte Möglichkeiteii geboten. Wecl)- 
seln Kette und Cinschlag in zwei Farben, so wird das 
Muster dreifarbig, weil noch die Mischfarbe hinzukommt. 
Wechseln sie in drei Farben, so wird das Muster 
fechsfarbig, bei vier Farben zehnfarbig u. s. w. 
Die Gobelinweberei ist wieder eine Sache für sich. 
Das Prinzip ist folgendes. Die Kette läuft wie bei 
der gewöhnlichen Weberei durch; dagegen zieht der 
Cinschlag nicht der ganzen Breite nach durch, sondern 
nur da, wo man seine Farbe braucht. Der Gobelin 
hat eine ganze Kette, aber einen zerstückelten Einschlag. 
Der kleine einge,webte.Flect ist einfarbig, solan e der 
Eins chlagfaden einfarbig bleib-t. Für ornamentale Zwecke 
genügt dies vollauf. In Vilderteppichen braucht man
        

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