Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Farben und Farbenharmonie
Person:
Meyer, Franz Sales Jaennicke, Friedrich
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-945669
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3801515
Die Glasfliifse werden Pulver-istert und geschlännnt. 
Die Pulver werden mit Stäbchen aufgetragen oder mit 
Pinseln ausgemalt. Die Unterlage ist T-Metall, kann aber 
auch Porzellan sein (Ehina). Das Email wird auf- 
ges chmolzen oder eingebrannt, ist also ungefähr dasselbe, 
was in der Keramik die Glasur ist. Das Email brennt 
sich im allgemeinen mit Glasglanz auf nnd die Ober- 
fläche ist etwas polsterig gerundet. Wo das stört, kann 
das Email durch Schleifen in die Ebene gebrad)t werden. 
Es hat dann Mattglanz. Durch weiteres Feinschleifen 
oder Polieren kann wieder F)ochglanz erzeugt werden. 
Es gibt verschiedene Arten des Schmelzes je nach 
Auftrag und Technik, vom Vijouterie- bis zum Küchen- 
email. Hier interessieren uns nur folgende Formen: 
1. Grubenschmelz (Abb.16a). Die mit Email zu 
schmückenden Vertiefungen werden in das MetaU ein- 
gegraben. Es steht also vereinzelt auf MetaUgrttnd. 
Grund und Farbe bilden einen Kontrast und heben sich 
gegenseitig. Der Grubenschmelz kommt schon im alten 
Agypten vor, wurde in Vyzanz kultiviert, kam von dort 
an den Rhein (Kölner Email) und diente vor allem der 
kirchlichen Kunst zur Ausstattung von Vucheinbänden, 
Neliquienschreinen, Kruzifixen und Gefässen. 
2. Der Zellenschmelz (Abb. 16b). Die Zellen 
für das Email werden durch Auflöten vierkantiger DrähkE 
(Ccoispns) gebadet. Gewöhnlich wird der ganze Grund 
s--
        

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