Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Das Leben Albrecht Dürers
Person:
Pastor, Willy
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-940158
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-944356
Rei-hat-erlag LJer-mai-n Ka!t"off - Berlin W IF 
- 
man in'ihin einen Vertreter der Gegenwart überhaupt zu sehen habe. Je nachdem 
man die Gegenwart hell oder dunkel sah, fiel dann auch das Urteil über den 
Kaiser günstig oder nngiinsiig aus. Der Krieg hat, wie in fasi allen die Allge- 
meinheit beschäftigenden Fragen, so auch hier eine Wandlung gebracht. Nicht 
-mehr die Gegenwart schlechthin, sondern nur Deutschland sieht man verkbrpert 
tm Kaiser- UND OWNER MS dMUßeU bestimmt nun das Urteil über Deutschland 
nnd das deutsche Wesen auch die Meinungen über den Kaiser. Auch in dieser 
Schrift hebt das Bild des heute meisiumstrittenen Mannes unserer Zeit sich ab 
vk)mt1efen Gm)de UeUdeutscher ;KuIti:rgesohuhie. und daß das Bild Wilhelm: n. 
einen solchen Hintergrund vertragt, ja daß es erst jetzt seine volle Leuchtkraft ge- 
winnt, das läßt uns aufmerken selbst in diesen lärmerfüllten Tagen, in denen 
wir sonst für persönliche Betrachtungen nicht viel Zeit übrig haben. 
,-Tägliche Rundslhau." 
 
Der selbsigewollte Knabe. X 1916. 8". Preis 5o Pf. (Verlag für Be- 
völkerungsfragen.) 
Als eine zeitgemäße Neuigkeit geht uns diese kleine sich selbst empfehlende 
Schrift zu. Wie heute sich überall kundtut, teilen wir alle die Sorgen um die 
ungeheuer groß gewordenen Lucien an der schaffenden Manneskraft durch den 
Krieg: Das männliche Geschlecht droht in die Minderheit gedrängt zu werden, 
und deshalb beschäftigen sich ernste Menschen heute mehr und mehr mit dein Ge- 
danken, wie hier ein Ausgleich zu schaffen möglich werden kann. In solcher Be- 
trachtung verdient es selbsiversiändlich Interesse, wenn man beim Lesen dieser 
kurz zusainmengefaßten Schrift findet, daß es nach der näheren Begründung und 
den angeführten Beispielen gelungen sein soll, den Geburten-Ausgleich mit- 
besiimmend so zu regeln, daß es künftig tatsächlich möglich werden kann, das 
männliche Geschlecht nach eigener Wahl hervorzurufen. Der Gedanke ist so 
ji-appierend eigenartig, daß er in der hier gebrachten Form wohl die Runde durch 
die Welt machen wird. Natürlich M der praktische Erfolg für jeden einzelnen 
Fall noch abzuwarten, aber der Versuch nach der gefC)ilderteii Methode ist ver- 
bli"isTend einfach wie das Ei des Colombus, und deshalb braucht es nicht zu den 
Ilnrnöglichkeiten zu zählen, wenn das Problem der solange gesuchten Voraus- 
besiimmung nun endlich gelöst werden sollte. In solchem Betracht erscheint es 
auch begreiflich, wenn, wie in der Schrift angeführt wird, selbst ein HaeiXel ur- 
-teilte, daß es ein großes Verdienst sei, dieses Thema zu popularisieren. 
,,Deutsche Lebenskunst" 1916, Nr. 719. 
schwer, Gasen, M. d. R. u. A. X F e i"n d e u n d F r e u n d e. X Kriegsm- 
fprache am Jahrestage der V-3lkerschlacht von Leipzig. X 1916. 8". 
2o Seiten. Preis Mk.  
Am Jahrestc-ge der Leipziger Schlacht hat km Rahmen DE! VVt7M7ge- die 
-von der dortigen vaterländischen Vereinigung veransialtet werden, der Reichs- 
und Landtagsabgeordnete Eugen Schiffer in Magdeburg über die politische Lage 
gefprochen. Der Vortrag iii fest als ein kleines Ornckheft von einigen-2o Seiten 
unter dem Titel ,,Unsere Freunde und Feinde" erschienen. Stclciirsoh ein Meister- 
stät! deutscher Prosa, dem man Aufnahme in unsere Lehrbiiä)er wünschen mö(hte. 
LPolitisch das Erzeugnis eines ungemein klaren, mit feinem Tatsinn für das
        

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