Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Kinderkunst
Person:
Ricci, Corrado Lamprecht, Karl Roncali, Else
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-939224
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-939686
Der Himmel hat gewollt,  so denken wohl die 
Kinder,  daß die Häuser vier Wände haben; eigenti 
lich sollte man also alle vier zeichnen, man darf jedoch 
nicht zu kritisch sein, 
 und, da die Kunst der 
G  W Perspektive noch nicht 
G weit genug vervollsi 
A T kommnet ist, kann man 
H  sich damit begnügen, 
V drei darzuftellen. 
J Betrachten wir diese 
Landschaften, und wir 
Figur U nierden meistens durch 
die Mauern hindurch 
die Leute in den Zimmern sehen können CFig. 281, die 
Glöckner in den Glocientürmen CFig. 29I, die Reisenden 
in den Eisenbahnziigen CFig. Z01. Alles, von dem die 
Kinder wissen oder vorausseZen, daß es in einem ges 
schlossenen Raum enthalten sei, muß man auch sehen, 
ungeachtet aller Hindernisse, die Natur oder Kunst aufs 
richten2 
Man könnte hier einwenden, daß öfter auch Häuser, 
Türme, Kirchen ohne Staffage 
 gezeichnet werden. Dies iß wohl 
wahr, aber in diesem Fall will 
das Kind eben nichts anderes dars 
stellen, als ein Haus, einen Turm 
is U, oder eine Kirche; wenn man es 
Fig H jedoch auf den Gedanken bringt, 
daß in dem Haus Leute wohnen, Köche das Essen be; 
reiten usw., und es anregt, diese personen darzustellen,
        

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