Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Die Kunst der christlichen Völker bis zum Ende des 15. Jahrhunderts
Person:
Woermann, Karl
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-930669
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-3602970
Die lo1nbardisch: 
:romanische Baukunst. 
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Unter den gewölbten Bafiliken steht die Kirche S. Michele in Pavia voran, deren innerer 
und äußerer Aufbau sich eng an das System von  Ambrogio in Mailand anschließt, vor 
der sie das Querschiff voraus hat. Der Hauptban gehört der zweiten Hälfte des elften, die 
Schauseite der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts an. Von den wichtigsten übrigen mit Kreuz: 
gewölben bedeckten romanisehen Kirchen Oberitaliens gehören nach Dehios Einteilung auch 
die reidhgegliederten, alle Reize des lombardifch:romanischen Stiles entfaltenden Kathedralen 
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Die Ostseite der Kathodrale Von Par1na. Nach Photographie von FmtcllihAli11ari in fsIO7:C11zs 
von Modena, Parma, Piacenza, Cremona nnd Borgo S. Donnino zu den Kirchen mit 
Emporen über den Seitenschiffen. Unter den Basiliken mit niedrigen Seitenschiffen ohne 
E1nporen folgen Kirchen wie der Dom und S. Savino zu Piacenza, die Klosterkir6he von 
Chiaravalle bei Mailand und S. Pietro e Paolo in Bologna dem System des durch quadra: 
tische Einteilung gebundenen Grundrisses, wogegen so wirkungsvolle Kirchen wie S. Pietro 
in Cielo dlOro zu Pavia und der Dom zu Trient, an dessen Außenseiten die stillosen ,,Knoteu: 
säulenH ausfallen, sich eine freiere Grundrißbildung gestatten. Zu den eingiebeligen Vorder: 
seiten, deren Zwerggalerieen mit der Giebelschräge auf: und absteigen, gehören die der Kirchen 
S. Michele und S. Pietro zu Panier, der Kathedralen von Parma und Piacenza. Besonders 
reich mit Säulengalerieen verzierte Chorseiten haben die Dome von Modena, von Parma 
lAbb. oben; und Murano CS. 135J, Über dem reichsten Grundriß erhebt sich die Kathedrale
        

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