Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Arnold Böcklin
Person:
Frey, Adolf
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-923952
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-926636
236 Bilder und Menschen 
1,.1 
Laien darin überwogen, fiel BöckIins Wort in ihren Sitg,ungen 
wenig ins Gewicht, so daß er eben in dem einen Falle, da 
er dem Landsrieden nicht traute, zur Feder griff, um vor: 
zubauen und einen Druck auszuüben. Es geschah mit Er: 
folg, das Bild wurde erworben. 
Übrigens setzten die srischeren und einsichtigeren Elemente 
der Gesellschaft wenige Jahre später eine Revolution ins 
Werk, schnitten den alten Zopf ab und gründeten die ,,Zürcher 
Kunstgesellschasttt, die heute noch floriert. 
Weit widriger und von gröberem Kaliber war, was 
Böcklin im Schoße der ,,Eidgenössischen Kunstkommission7t 
zustieß. 
Einige Künstler, voran der Maler Frank Buchser, hatten 
Bundesrat Schenk für den Gedanken erwärmt, durch Aus: 
richtung von Subventionen die heimische Kunst von Staats 
wegen zu unterstützen. Schenks Kollegen wurden für den 
Plan gewonnen, und so bestellte man eine eidgenössische 
Kunstkommission, der die Aufgabe zufiel, die Sache in gute 
Wege zu leiten. Da Böcklins Freund Emil Rothplet; zu 
ihrem Präsidenten erwählt worden war, so lag es auf der 
Hand, daß au0h an den Meister iniHottingen die Anfrage 
erging, ob er die Wahl zum Mitglied dieser Kommission 
anzunehmen gesonnen wäre. Er bejahte unter der Voraus: 
setg,ung der ,,vorliegenden Zusammensetzung der Mitglieder7J 
C13. Juni 1888s. 
Während er, nach dem Protokoll zu schließen, in der 
ersten Sitzung sAugust 1888s sich schweigend verhielt, legte 
er in der zweiten; im Oktober des nämlichen Jahres, als 
es ssich um die Beratung der von einer Spezialkommission 
aufgestellten Entwürse eines Reglementes für die schweize: 
rische nationale Kunstausstellung handelte, den Finger auf 
einen Wunden Fleck. Er stellte nämlich  zweiselsohne von 
Rothplet3 veranlaßt, der als Präsident den Schritt nicht 
wohl selbst tun konnte  den Antrag, daß ,,Mitglieder der,
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.