Bauhaus-Universität Weimar

768 Flanieren  Flaschenbatterie 
und Streichgarn hält) verwendet. Mit Rücksicht zahl ermöglichten; nach Einfi'ihriing des indirekten 
darauf, daß dieser Stoff hauptsächlich zu Unter-  Schusses haben indessen auch diese Kasematten ihren 
kleidet-n, die unmittelbar auf dem Leibe getragen  Wertverloren,da Ae durchfeindliche,inderVerlänge- 
werden, benuYt wird, fordert man von utem F. riing des Hauptgrabens aufgestellte Batterien schon 
einen Grad der Weichheit, wie er nur durcg die An-  aus roße Entfernungen zerstört werden können. 
fertiguiig aus feiner und sehr geschmeidiger Wolle  Fiankenbattcrie, eine meist zur Bestreichung 
zu erreichen ist. Deshalb und wegen ihrer schönen der Ravelin- oder detachierten Bcistionsgräben be- 
E)-eis33siixiddi;ie Zicgliftchen(sF. besondersIgeschä3t.  stimmte 33atkerfie (s.diunds Fa3ke). : G d 
oni  in er o on .d. und der oi oder  an en ei ema en,  a ionier er run riß. 
äu. sie-  ils is ers-    
n ini ein einerge e eren i er  a -  i-ei i iing e ung. 
           
urnherschlendern; Flaneur (spr. -nöhr), Pslaster-  kierendes Feuer, s. l-Inbeftrichener Raum. 
ireter, (eleganter) Bummler; Flanerie (spr.  Flcmkonade  in der Fechtkunst, s. Quart- 
flan"rih), das Umherschlendern.   revers.     
 (besonders beim! Flcmqneurc (srz,, for. flaiigkohre), einzelne 
Pferde) soviel wie Weiche, Dünnung; der Richtung  Reiter, welche vor die Front von Ealtenden oder 
nach die rechte oder linke Seite eines Gegenstandes,  langsam -sich bewegenden K-avalleriea teilungen vor- 
          
ei er ei ung e  agegen iige  o un a oui en a zu r n. re ig ei ei 
kann man sagen: eine Abteilung marschiert nach flanlierenundistimdeutschenReglementbeseitigt. 
ihrer rechten F. ab, oder: eine Abteilung wird in  Rausch oder Flansche, der scheibeng)rmige 
ihrer linken F. bedroht.  Rand an Rvhrenden, Cylindern (z. B. anim- 
Jn der Befestigungslunft nnd F. diejenigen oder Gebläsecylindei-n) und ähnlichen Teilen, 
Linien einerzurVerteidigungeingerichtetenDeckung,  welcher die Verbindung mit einem zweiten eben- 
di-eddas unknittel-ba;e VoiZ;elande Euer aii,desrn L3er-  Flehen Rohrse, eiizem3eckelt geil. elrmikggcht. Der 
tei igungs inie in eren an enri tiing etrei en . it zu die em we e mi raii en ö ern ver- 
(slantieren) sollen. Bei einzelnen selbständi en  sehen, durch welche die zur Verbindung dienenden 
Werken, wie Lünetten und Halbredouten, heigen  Schraubenbolzen gesteckt werden. Wo ein völlig 
diejenigen beiden Linien F., die zur Bestreiihun des  dichter Anghlus3 erforderlich ist, pflegt man -einen 
s eitlichen Geländes und zur Flan-kierung benaäEbar- RinF aus ichtui-igsmaterial (s. Dichtung) zwischen 
ter Werke und der dazwischen liegenden Zwischen-  die eiden gegeneinander tretenden F. zu legen und 
räume bestimmt sind. Bei Festungsuinwallungen  durch Anziehen der Schrauben ziisammenziipresse:1, 
dienen die F. hauptsächlich zur Längenbestreichung  Blindslanstb heißt bei Rohrleitungen ein F., der, 
der Gräben; He kommen hier also ene Wallflanlen für den spätern Anschluß eines Zweigrohkes be- 
oder als kasemattierte F. zur Aus "hrung.   stimmt oder als Reiiiigungsössnung dienend, mit 
Jni Bastionierten .Griindrifz (  d.) können die  einem Deckel verschlossen ist.  
Bastionsflanlen bei richtiger-Anordnung.der Front   F-lit.rchheim, friiher auch Fladengzeiin, Dorf 
den Hauptgraben von der Mitte der Kurtine bis zur  im Kreis LaMensalza des preuß. Reg.- ez, Ekfgkk, 
Spitze des Nebenbastions flankieren. Ursprünglich  südlich von ühlhausen in Thüringen hat  
zur ,Kurtine.senlrecht gestellt (ital. Besestigiings-  624 evang. E. und ist bekannt durchdeii Sieg derauf- 
inanier), erhielten sie später (Sihule von Mezieres)  stäiidischen Sachsen unter Otto von Nordheiiii und 
eine zudenDefenslinienfenlrechteLage,wodurch eine  Rudolf von Schwaden über Kaiser Heinrich 1v., 
bessere Flanlierung erreicht wurde. Um die F. vor  27. Jan. 1080.  
e-nsilierende.m Feuer zu schützen, verlegte man wohl  Zlarden, gefrorenes Meerwasser, s. Treibeis. 
            
anier en r us: ine un ge egenen ei er ig. u.   m a inen au i  eine 
F. in das Innere des Zi)astioiis hinein (zur-ttc.k- bei Flaschenzi'igen (s. d.) vorkommende tl?ereini- 
gezogene  so.dasz. es für den Angreifer schwierig ung mehrerer Rollen in einein Ge-  
Bunde, sefnesAä-tillei-Z in dei;,Vergin1geru;ifg dZses  Läuse, welclTFsseiitzvedFr  s:ige-  
ei es an zu te en. er vor ere ei ,de en or-" ängt wird e te   ei te nde W  
dringen die bessere Deckung der zurückgeäogenen  igur) oder von dem um die Rollen ei K 
 zum Zwei; hatte, hieß Bollwerkso roder geschlungeiien Seile getragen wird   
 rillon. DBese AiäIv;rdfiui;g derF. vereägte1edoch  und an! e;neäi).i5genAäie Last Ruf- ,s 7   Z! 
in unangene mer eie en innern aum des  nimmt o e  ie endet o- J-T, 7  
Bastivns, ohne doch ihren Zweck ausreichend zu er-  len einer. F. wurden fri"iher im Ge- WiU J 
füllen; in später-n ManierenE1and ne keine Anwen-  häuse meist übereinander angeordnet  
Bring n;ehtr. .Umddgn2EF. ein-F berlegetisigeiäübei: die  und  Rollen dann i;ersRieliken grli;sz  d  f 
on er a enen e ngrei ers zu ve a en, egte gema ;1etzt werden ie o en ne eneinan erau 
man bisweilen iia vor der urtick e o enen .no  der elben A e und in leicher Grösse angebracht, 
eine niedrigere FPean, ivodiirch sgg3. cStock?verit:  wobei die Fä.,skleiner wagen und ein größerer Hub 
flanken entstanden, die ein zweieta iges Feuer im 4"laschenzug sich erreichen läßt. 
abzugeben vermochten, doch auch diese glnordniing Tasche, Leid en er, s. Leid.ener Flasche.   
ergab vielerlei Nachteile. Eine andere Anordnung, lascheubatterte, .elektrische eine Vereini- 
          
e, aren ie e en an en .d. o er er eie, a a einnern z. .oii en e- 
Selondelflanlen. Eine zweckniäßigerL Birftär-  legungen miteinander und ebenso alle äußern (z. B. 
kizng desF antenseuers ergaben diekasemattierten F.,  negativen) Belegungen miteinander verbunden sind. 
die ebenfalls die Aufstellung einer größern Geschük,-  Die Kapacität (s. Elektrische Kaparität) derselben
        

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