Bauhaus-Universität Weimar

Felucke  Femelschlagbetrieb 547 
Felurke (ital.), kleine Kri-egsfahrzeu e iiach Art den erstrebteu Schutz ein Wald aui besten gewahrt, 
der Galee-ten, die vorzugsweise zur Bescsieszung"der in dem die verschiedenen Altersstui.en. der Baume 
     
Ell Ulc"kU1 O - U- - 
geii leichten KanoiZen sind Drehbasseii ariniert. Die  richtung des Engl. Der Plänterwald und dessen 
jetzigen Z. sind Küstenfal)rzeuge- des Mittelmeers BeFandlung( ten 1tZ78).   
        
im -.a ein e e n, mi o er o ne iiver aum. , e 
          
en i tri ten aii der a ri  et it te wi en en me rere a re cige zu einem er1üngung age 
HFlüssensGambia und Casamance, ist spzrachlich voi1 zusammengesaßt werden; der darauf stockende alte 
den Joloff wie auch von.den.Mciiid.ingovölkern ge- Bester-nd wird zuerst gelichtet, dann allmählich voll- 
schieden,.aber initdein Volke der Serer verwandt. standig abgetrieben, unter Umstaiiden mit Aus- 
  
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Arangos in Siebenbü2gen, rechts aii der Maros, die einzeln oder horstweise für einen zweitenUmt-rieb 
an der Linie Budapest-Kronstadt-Predeal der über ehalten werden. Die Verji"ingung erfolgt nach 
l-I1)ngar. Staattsbahng1, hat (1890) 1Fi56 magi)ar. E. der ;i1urchtt1asiirlHi)etBesi1.mung  
er ön e aute rt wurde 19. ov.1848 von üns i e n ertaa o er nerp anzung, a o or 
dcn asiiässtängischen Riimänen gänzliii) verwüstet und dem vollständigen Abtrieb des Altholzes, dem die 
iii Brand gesteckt.  war ehemals .t3auptort des Aufgabe zufällt, den jungen Bestand eine Zeit lang 
Szellerstuh.les 2llranyos. eh )  
eme ovie wie Dem eri te .d.  re er ü re e a en se r ezei neu en u - 
eines,tmännlicl)eUPflEnze des(T85anfs (s.   druck Vorverjüngung in die Litteratur ein, imGegen- 
emelbctrieb, oder auch Plenterbetrieb,  sah zu der beiniKahlschlagbetrieb  erkfolgendeii 
Feinel- oder Plenterwirts chaft, eine bestimmte  Nachverjüngung. Unter den deutschenWa dbäumen 
s"orstliche-Beutriebs.art. Die Zthrlichen Fällungen er-  eignen sich vorzugsweise Buche und Tanne für den 
strecken sich uber-eine ganze etriebs-klasse  oder F., da sie in .ihrer ersten Jugend eine Beschattung 
i"iber größere Teile derselben derartig, daß man die durch die gelichteten 2lltholzer sehr gut vertragen, 
ältern, starkem sowie die s(1)adhas)teu Stämme ver- unter gewissen Verhaltn-issen sogar wohl bean- 
einzelt, horst- oder stre"ifenweise eraushaut  spruchen. Werden sehr viele Jal)resschläge zusam- 
e ere i en nii eni ca tun is aus en O an - ra m e aiig, e i er .in einer arm 
       
räumen der gefüllten Bäume sehr ungleichalterige  sehr dem geregelten Femelbetrieb Z  Den;;lus- 
Bestände. Eine vollständige :)täiiinung der Alt-  druck F. hat zuerst C. .veyer angewendet, während 
l)ölzer liirsftolgt nie. Jin LaikbhoäzwaldYg2eht PerlF.  G.;3.Hartlig  
i-on te ! in einen iinrege mit igeii ittewa d- an ere ätere S ritte er un e agwirt- 
betrieb (s.  über, weil an der Verjt"nigiing die Aus- s chast u. s. to. nennen. Die erste schwache Lid?tung 
sd)lFige der i-in Boden zurückbleibendeii Stöcke der erfolgt durch den sog. Vorbereitungsschlag   
31ctscallteittBsiä;in;et1iiehr oder ;vteniger dteilnehmeili.  
iiuner eieuneree enun ere e- ann er i a  un eni werenie 
tenF. Erstereristdie äciteste?2lrtder WaldlSeiiuFuiig letzten alten Baums allmählich geräumt oder durch 
nnd gehört der unterstenKulturstuse an. Man nux3ie einen Räumungsschla (s. d.) entfernt. Das Ver- 
aus den unerschöpslich scheinenden Vor-täten der fahren muß jedoch trag den örtlichen Verhältnissen 
iirioälder das, was man gerade braud.)te, ohne ein sehr verschiedenes sein. 
Risicksicl),t auf irgend welche Ordnung des Diebes. Der Vorteil des F. besteht in der Geivinnting 
Die Wiedewer1iingiing des Waldes, Ausfüllunq einesniehtunerheblichenLichtungszuwachses andern 
der eiitstandeiien Lucca, überließ man anfänglich allmählich abzutreibenden Altholz, in der Sicherheit 
ganz der Natur, Die neuereZeit hat, zunächst mehr der Verjüngung der hol arten, die in der ersten 
als eM kheVVS,UsChEs JdectI, den so  eregelten F. Jugend einen Schutz durch die alten Bäume lieben 
eingeführt. Die Ordnung der Wirtsigast wird durch (Buche, Tanne), und in der leiihtern Möglichkeit, 
eine J-laihente"iliiiig. bedingt, d. h. es werden deiii gemischte Bestände zu erziehen. Nachteile nnd die 
Wirtschaiter'sur bestiinuite mehr oder tvenF:r eng Erschwerung und Verteuerung der Fiillung sowie 
lzegreiizte Zeitabschnitte bestimmte Waldflä n zur der Aufbercitung des stolzes, namentlich aber des 
z3emeluiig zugewiesen. Letztere besteht in der Ent- -ei-anspo-rte27, daher oft Verminderung des Nutz- 
iiahme der haubaren, geioo.hnluh altesten Baume; holzes, die Bescl)adiaung des Nachwuch es durch die 
dabei findet eineZflege der gingen: Stammgriippeii ge-iianiiten Erntearbeiten, die Abhängigkeit vom 
oder Horste mit ilfe von  Laute- Eintritt ein-es Samen1ahres (s.  dessen Ausblei- 
rungen,und Unterbau statt, entsta-nde.iie Lucien wer- ben den ZBirtschaftsbetrieb ganz erheb ich erschwert. 
den auegepflanzt oder besat, soweit nict)tvoi1 Natur Die naturliche FBesamung vermag wohl einen so 
genügende Besainung erfolgt. Die Besccj)c-tdigungen pflanzenreichen1ungen Bestand zu chafsen,,daß der- 
des stehen bleibenden Bestandes bei der z)-allung. ein- selbe die durch die weitern Erntearbeiten eintreten- 
;elneE?)äume,kdie Transport; unck mcincl)erleÄai;-  a;if Atem Sttand3rgeicht Erbär- 
ere  wieri eiteii werden en .nie jene u - e , i o te irr -aa , no eniger te 
           
mitten ein uta e ewün twird. i e e te -  ,ir in  en an vie me He angeiven e 
irrt ivirls) its des H2mptscsk17e augBdie .Hochgebirgs- als im Norden; gegen Ende des vorigen und nach 
lagen besii;kii11kth1eihm, wo der aldSchuZ gegen Anfang dieses-Jahrhunderts war er noch viel ver- 
Laivineii, Abrutschungen u. s. to. gewahren soll, da breiteter als seht. 
Bö-
        

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