Bauhaus-Universität Weimar

Me1ft deutsche  l)cilU:.IUU1utS Ls)e111eli1Oe Dom  erste tun. auvguoe von w.:7 keiz;iii)iuiigeii visit-im 
3 Baumwollspinnereien, L Vrauereien, je eine Pa- Petersburg 1898 (2 Bde.), die dritte, ebd. 1901 
Pier-, Watte- und Wolldeckenfabrik, Dampfmühlen (5 Bde.). Deutsch erschienen: c(G.s Aiis-gewählte 
und bedeutenden Obstbau mit großem Obstexport Erzählungen)-, übersetzt von A. Scholz (Bd. I-6, 
nach Deutschland. Jn der Nähe Schloß Rothen- Beil. 1901-2), von M. Fcojanoff (Bd. 1-3, Lpz. 
hau s des Prinzen .lI)ohenlohe -Langenburg mit 1901-2), von P. Jakofleff und C. Berger (Bd. 
pradi)tvollem Park.  1-L, ebd. 199l), sowie zahlreiche Einzelschriften, oft 
GorkhiJi oder G o rkh6ili, der herrschende Volks- in mehrern Uberse3ungeii.  Vgl. Bozjanowskij, 
stamm im ind. Königreich Nepal. Die G. selbst be- Maxim G. (ruff., Peter-3b.1901); Kritische Abhand- 
haiipten von Radschpiitenblut zu sein und führen lui8en über die Werke G.s (russ., ebd. 1901). 
ihren Namen auf den heil. Gorakhnäth zurück; die orkmn (spr. chor-), niederländ. Stadt, s. Go- 
Königsfamilie soll aus Udaipur stammen. Der Gurt, soviel wie Gimpe (s.  [rincheni. 
Grund ihrer Aus-wanderung und ihrer Jnvafion G-)rlice. 1) Bezirkshauptmqiiiifthaft in Gali- 
nach Nepal soll die Eroberung des nördl. Indien zien (s. die Karte: Ungarn und Galizien), hat 
durch die Mohammedaner gewesen sein. Heute bil- 916,38 qkm iind (1890) 79 670, (1900) 82 94-6 E., 
den sie den kriegerisih gesinnten Teil der etwa 3 Mill. in 89 Gemeinden mit 182 Ortschaften und 43 Guts- 
zählenden Bevölkerung Nepals, am zahlreiihsten gebieten und umfaßt die Gerichtsbezirke Biecz uiid 
find He in der Hauptstadt Katmandu (Kantipur).  Stadt und SiH der Bezirkshauptmannschaft 
Von dort aus regieren sie.die alten drei Teilfürsten- G., an der nördl. Abdachung der Karpaten im Thale 
tümer,seitdemihr FürstPrithiviNi?iräjana1768-69 der Ropa an der von Grr)bow nach Jaslo ziehenden 
die Eroberung vollendete. (S. auch Nepal.) Die Straße, die von alters her ein belebter Haiidelsweg 
Sprache der G. ist ein Hindidialekt ((Parbatiyä)) zwischen Ungarn iind Polen war, an der Zweiglinie 
(Grammatikvo11 Ahton: A. Turnbull, k(A Nep-.1j äagorzany-G. (5 km), der Osten-r. Staatsbahnen, 
grammar and Engl.-Nepa1j and Nepali-Engl. is eines Bezirksgerichts (666,5 q1cm, 539l4  
1)ictjo1iary)), Dardschiling 1887). Die G. genannten hat  6458 po n. E., darunter etwa 3000 Jsrae- 
Sehüyenregimenter des brit.-ostind. Heer-Z rekru- liten, Naphthadestillation, Dampfmühlen und be- 
tieren Ach meist aus den Bergstänimen der Gurung deutende Märkte für Leinwand, Naphtha, Getreide 
und Magar in Nepal oder Manipurileuten. und Wein, in der Umgebung Leinen- und Wollzeiig- 
Gorki. I) Kreis im nordöstl. Teil des russ. Gou- Ivebereien iind Leinwandbleichen. 
vernements Mohilew, hat 2830,-. qkm, 123593 E., Görlitk. 1) Laiidkreis im prenß. Reg.-Bez. 
wenig Aikerbau.  2) G. oder Gott)-Gorki, Liegniy, hat 867,i5 qkm, (1895) 53382,  
KreisItadt im Kreis G., 86 km nordöstlich von (56826  
Mohi  E.,6rusf., bezirke.  2) Stadtkreis (18 qkm) und Kreisftadt 
I kath. Kirche, 4 israel. Bethäu5ger, landwirtschaft- des Landkreises G., eine der ehemaligen Sechs- 
liche Schule und Lehrmeierei. as frühere Gory- städte (s. d.) des Markgrafentuins Oberlausit3, 14km 
gorozfche landwirtschaftliche Jnstitut ist 1863 mit von der säehs. und 16 km von der böhm. Grenze, in 
dem Forstinstitut in Petersburg verbunden worden.      221 in Höhe, an d-er Lanüxzer 
G,-ei-ij, auch ,G  Gokki, z   W.s! DE-s7Gör11r-erNeiise, ehe: vie 
Maxiiti, russ. Schriftsteller, heißt eigent ich Alexe1  , Ists- eins s-I zwei Brücken.und,ein eiserner 
Maximowitsch Pjeschkow, geb. 14.(26.) März  Stegführen,istSiZ des Land- 
1868 in Nishi? Nowgorod als Sohn eines armen M, W,   J ratsamtes für den Landkreis, 
Tatze ierers. r wuchs fast ohne Sihulbildung auf Eh ii:-  -   eines Landgerichts (Ober- 
und sührte dann das heimatlose Leben eines russ. ei, Nilus'  landesgericht Breslau) mit 10 
Proletariers, indem er im Südosten und Süden   ,    Amtsgerichten  Hor)ers- 
Rus3land, einschließlich der Krim und des Kaukasus,    werda , Lauban , Marklissa, 
heruniwanderte, zeitweise als Schuhmacherlehrling, Muskau, Niesky, Reichen- 
Gärtner, Sihissskoch,Bäcker,Holzknecht,Lasttrtlger, biiii2 in der OberlausiS, Rothenburg in der Ober- 
Bahnwärter und Advokatensil)reiber thätig. Durch lausig, Ruhland, Seidenberg), eines Amtsgerichts, 
Lesen von Büchern erwachte aber in ihm allmählich HaiiptsteUeramtes, Bergrevieranites , einer Kom- 
der Drang nach Bildun ; 15 J. alt, wollte er sogar miinallandstiindischen Verwaltung des Markgrafen- 
an der Universität Kasan studieren. Der innere tums Oberlaufi3, der Görli3er Fi'irstentunis-Land- 
Widerspruch seiner Lage brachte ihn 1EH88 zu einem schaft, einer Handelskammer, Reiihsbankstelle und 
Selbstinordversuch.. Jn Tiflis, wo er in der Eisen- eines Bezirkskommandos. Der größte Teil der alten 
bahnwerkstatt arbeitete, veröffentlichte er 1892 seine Besestig-ringen der Stadt ist jetzt beseitigt; sie hatte 
erste Erzählung ((Makar.Tschudra-) in der Zeitung 1880: 5()307, 1890: 62135, 1895: 70175, 1900: 
c(Kawkaz-). Sehr förderlic) wurde für ihn seine Be- 80931 E., darunter 68173 Evangelisihe, 11462 
kaiintschaftmitKorolenko 1893-94in NishnijNow- Katholiken und 627 Jsraeliten, in Garnison Stab, 
gorod. Es erschienen nun in rajcherReihenfolge die 1. und 3. Bataillon des Jnsanterieregiments von 
 (deutsch Courbiere (2. Pos.) Nr. 19. 
in Reclams ((Univeisalbibliothek))) c(Das Lied vom G ebäude und D enkmäler. Unter den evang. 
galken)), ((Der Chai1 und feil? Sohn-, ((Jn der Kirchen zeichnet sich aus die große Hauptkirihe zu 
teppe)), (iFoma Gord1e1ew-) (Ronian, deutsch von St. Peter und Paul, um 12sZ() erbaut, im 15. Jahrh. 
Clara Brauner, Stuttg.1901), ((Die Drei)) (Roman, wesentlich erweitert, nach einem Brande 1691k96 
deutsch von A. Scholz, Berl.,1902: von M. Fee- zum Teilerneuert, eins derbedeutendsten D-enkmaler 
fano;x, Lpz.1902) u. v. a., die Selbsterlebtes aus spätgot.BaukunstiniOstenDeutschlands,niitsehens- 
der atur und aus der Sphäre des russ. Prole- werter Krypta und 25Eürnien  aus- 
tariats wiedergeben, aber frei von Pessimismus gebaut); die spätgot, k)srauenkir-che -ist 1449-73, die 
find, sowie Originalität und eine bedeutende Poe- kath. Kirche 1853, die Dreifaltigkeits- oder Kloster- 
tische Begabung des Verfassers bekunden. Die kirche 1245 erbaut, 1385 erweitert und 1868 wieder-
        

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