Bauhaus-Universität Weimar

850 Jahiisbacl)  Jahresschlag 
(ebd.1880), ((Heeresverfassungen und Völkerleben) Ell t"k "ck  t  t d" S   - 
         
kgluncl;zäk90) ,oe(gbeit Krielg,EFrileden und Kultur)) und das tropische--J. ist so um 2Q Miii. 23,3i S-et. 
18sk1.-190)0,)((  ;)stke;)  Tle., eby. kurzer als -das siderische, nainlich-um diejenige 
d M, Hebt- b aer an ge ane und:die Zeit, die die Sonne,gebr"aiicht, um in ihrer Bahn 
en e i  ung)) (e d. 1896), ((Entwicklung-ge- den J-Bogen von 50,2, zuruckzulegen. Da aber das 
schiiZhte der alten TruxinZafsen)) (ebd.1899): außer- Zuruckweichen der sL1auinoktialpiinkte nicht immer 
lee3iä19eersn,s:teZer(das Eglarehenepos (iReinhart:) (ebd. geiian glekghbleibt, -sondern allmählich im Wachse-n 
D un inJahr er Jugend)), yrische GediiShte begrissen ist, so nimmt auch-das tropisihe J. in 
  D  d A jedem Jahrhundert um 0,595 Sek. ab. Amt) durch 
A b ,  orfNin. er mtshauptmannschaft die periodische Schn)ankung der Erdachse (9iutrgion, 
  Kreishc8iptmannschast (sz)ein: s. d.) verandert das tropische J. seine Dauer-. Sieht 
, b.  S evang..  Ls3osta-gentur, z5ern- man von diesen Schn;ankuiigen ab, so -erhält man 
sprechversindungD trumpswarenfabrikation., das inkttleee tropische IF, desLeii Lange zu Be- 
hMJi:hn :fnhtfft  ginn -dieses Jahrhunderts .36:3 -lage 5 Stunden 
          
   erg -Zwonisz er ie Zu) er e unden sich auf  reduziert hat. 
Sachs.Staats-bahnen, hat (1900) 2834 E., darunter Der Name tropisches J. ruhet daher, das; die 
21 KatRol1kenS, Postagentiir, J-ernsprechverbindniig,  alten- Astronomen seine Länge nach -dem Eintritt 
evang.  der Sonne in die, V.-endekreise (tropigi) bestimm- 
warensa rikatioii und ist Sommerfrische.   ten, bei ivelcheni die Mittags-hohe der Sonne ihren 
 der Zeikab.sg2nitt,Ader- dend einnialigen groszten,iind kleinsten Wert erreicht. 3) Das an o- 
        
tungen des Ackerbaue?5 sind oen a. d" e BFmchl "le" twlHFerdzuIn Bkmhelp"unkt (L-o"Me'mIahe) 
eknü ft daß de M Cl  bg U lesen echje  Luni-A e)r  a er-Bun t der Soiiiie"nnahe-insolge 
List l-tu-f eh tuu.ens ? i)nt, etnor elr nnch dessen elr-Stor-ungen der nbrigen Himii1e.lskorpe-r im  
3Nrezn. rßa eiivo.tig)-er antn Ja e, a senxfaihstes te 1ahrlich um--11,5 in der Ckliptikvorrui-it, sont 
K set St,-olkerer a -sihni e d en;i3te.  alten das anomDalistiseheJ,-im Mittel um4Miii..Z9,15Sek. 
u und-; eri mi l usnahine er 1gypter und No- langer als dies siderische, seine Daiierbetragt daher 
Eier, ei,n)e che1i  sich in der altesten Zeit 3F)5 Tage -6 Stunden -13 Min. 48,5 Sei. Uiiserm 
U  äialenWder liegt das tropische J. zu Grunde, da dieses 
fü d S at nd-1akb r. an wah e a  iiiheit en echse der Jahreszeiten in sich begkeqx. 
r a Zei maß. ie Summe von.12 auseinander Großes oder Blatonisches. J. nennt man die 
folgenden synod.ischen Monduml-aiifen, da diese Periode von etwa 26000 J.,.innerhalb deren die 
Periode etwa. mit der des einmaligen Wechsels der z:ierlungert gedachte Crdachse eineii Umlauf um den 
JNahreä-zeiteii zn1san1mcnfieL (9Zeines Mond1ahr). Pol der CFliYti.t vollendet, iFodurih das Zutun- 
-e-a an er kein äu aus de- ondes um die Er-de weichen des z3ruhlingspiiiikte- (s. oben) veranlasst 
i.ngefahr z9 X; age erfordert, so.erhie.lt -man ein Lied. Don) wird der erste Ausdruck auch von der 
J. von 354Fagen -Lange, also eine Periode, die D-rieteris, Bentaeteris, Ennaeteris uiid dem Meta- 
gegen das onnensahr um -11 Tage zu- kurz war. nischen Cnklus.-  Goldene Zahl) gebraiicht.  
 war dieses Mondsal)r bei Grieehen und O Das a tronomisch-e J. wird zum burgerliihcu 
.)ioine-rn (abgi-sehen von der altesten Zeit) und est Je, indem man es mit dem 3b5. Tage absii)lies3t iind 
noch seht bei, den Juden und Mohammedanern in die Summe der uberschieszenden Stigmen, 8)Jliniiten 
Gebrauch. ,-ie allPahliche.Vers(hiebiing des,)ahres- und Sekunden im z)seliruar1edem 4.J. als 3bi). Tag 
anfeings beim Gen muri) dieser Zeitrechnung, welche (Schalttag) hinzufu,gt..Darauf beruhen der Juliu- 
ge Jionier von Zec-et zu Zeit durch Einscl)iebuiig eines nische und der Gregorianische Kalender (s. Kalender). 
- chaltinonats an-.zugleichen suchten (g eb-un.denes Zu uii-.terscl)eideii von dem mitdem 1.Jan. beginnen: 
Z2--nkndsahrzi siihrte bei käm meisten cioilisierten den burgeeliihen J. ist das Kir9cks-eii1ahr   
- o ern zur, nna.hme des -onnen1.aDhres, das den  
Zeitraum eines einmaligen U-ml-auss der Erde um ahreslHilanz,s.Bilanz. [s.:)iecheniiistitute. 
sie Sonne (oder, 1iach.deni irrigen Glauben der  der Schofsen und Gesihivorenen, 
.llten, der Soniie.uin die Erde) unisas;te. s. ihossengericht und Schrourgeri.cht. 
Das Sonnen.1ahr ist entweder ein astrono- Iahresmittel, s, Meteorologie. 
misehes  oder ein bürgerliches. Das erstere .;ahresregent, in der Astrologie dasjenige Ge- 
iimfas3t die Zeitperiode,"nach deren Ablauf die Erde stirn, i-velehes in einem gegebenen Jahre,m.it seinem 
zu dem bestimmt gewahYten Anfangspunkt ihrer vermeintlichen Einfliisse, namentlich aus die Witte- 
Bahn ziiriickgekehrt ist. Je, nach der Wahl dieses r-ung, vorherrschte. Der .viindert1ährige Kalender 
     
o ei: anoniaisi es. a" i eri e .o er enU , ercur, ion. 
Sternjahr ist die'wahre Uml-aufszeit der Erde, Jahres-)ring, s. .Holz.-- Über die J. an den 
Nerli deren Abla,iif.die Sonne wieder bei demselben Hörnern von Kühen,s. Rindviehzucht. 
Fixstern der Ekliptik erscheint; seine Dauer betragt  J-Jihrcsschlag, die Wald,slaa)e, deren Bestand 
Mc? Hausen  Tage 6,'Stunden 9 Minuten sährlkch abgetrieben wird. Die normale Grösse des 
9s35bSlekunden; seine Länge ist ganz unveränderlich, J. ipird sc-it Niede.rwald- und Hoihivald-Kahlsehlag- 
e idet daher die wahre Noi-in,alzeit des.Astre- betrieb gefunden, indem man die Gesanitsläcl)e einer 
n-omen. 2) Das tropi-sd7e J. ist die. Zeit, die   
VI? Sonn; gebraucht, um vom F-rühlingspunkte Falle der einze ne J; oder 2, allgemein ii Jahre 
M Sehen  tIne.der zu demselben zu gelangen. Da unangebaut liegen le-ib.t, durch den um die Große n 
UUU de! FVU)lMgSPU11kt 1ahrlich um 50,2" in der verniehrten Umtrieb dividiert. Für andere Betriebs-
        

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