Bauhaus-Universität Weimar

    
einen Merkur, welcher- bei der Beobachtung eines der Jdrisiden (s. d.) und wurde gegen 1100 in Ceiita 
sich um seinen Stab ringeliide1i Sihlangenpaares g,eboren., Er studierte in Cordoba, durchivanderte 
aus die Erfindung des Cadiiceiis- gebracht wird einen Teilvon Spanien, Nordafrika und li"leinasien 
(Marmor; im Luxeniboiirg Hi Paris),Aa1is. 1882 nnd. folgte später einer Ei-1ilad1ing des Köiiigs von 
folgte eine Marniorstatiie der ealaninibo.-(iiach F-lau: Sicilien, Roger Il., in dessen A3istrage er seiii 1154 
bertsRoma1-I: ebendort), mit w-elcher ersieh als voll- vollendetes geogr. Werk verfas3te, welches als er- 
endeten Meister in der Darstellung des Nacken llärenderText für die deniKönige geividmetesilberne 
erwies, Er starb 28.Dez.1884.- Landkarte dienen sollte. Der.eiirop. Wissenschaft 
Jdrar.--Nderen oder Jdras sen, der zu Ma: wurde dies bedeutende Werk erst durch die an vielen 
rokko gHhorige Teil des Atlas    Mängeln leidende franz. 1ibersetziing A. Jauberts 
Its-tm, Berg-stad.t in der osterr. BezirFshaupt- (-Z Bde., Var. 1836-40) zugänglich, denn die in 
tnannschaft Loitach in- Kann, in 470 in Höhe, 'in Rom 1592-97 vera1istaltete Ausgabe nnd die von 
einein-.tiefen., kes.elartigen -that, welches die jJdriza zwei Maroniten, Gabriel Sionita und Johs. Hi-s: 
          
gelegen, SiY eines Bezirksgerichts (322,2e qkm, ersehienene tat. Übersetzung bieten mir einen Ans- 
16I296ineistslowei-i. E.) und Bergamtes, hat  z-ug. Einzelne T-eile des arab. Textes haben J. M. 
als Gemeinde 57i2 meist sloweii. CI, ein Schlos3 .8)artniann (Afnea, Gött. 175)6, iind Hjspanjii, 
Gewerkenegg oder G-ewerlenbiirg,15.27 von deiiGe- Bd. l u. 2, il!-iarb. .1-802), ))iosenmüller (syrja, 
 Lpz. 1828), Gi-ldemeister (Palaestinn et Syi-ja iii 
fChF1le,  Sptk;-e1iklos.jpelei, ein Theater; ((Anale.ct-r  1l1, Bonn 1885), Dozi) iind 
     
branntweinbreniiereiq1ind ist beruht-nt duFih seine Leid. 186iZ), den, aus Italien bezüglichen TeilAmari 
1497 entdeckten k.uectsilbergruben. Die erz-fiil)rendeii 1indCoelest. Sihiaparelli(:)ioin 1878) herausgegeben: 
Gesteine gYoren der"oberii.iind unternTriassornia- Toinas cheks Werk, ((ZiirKiinde derHämus.-Halbinsel)) 
tion an.- -Ue ErzeYind Zinnobererz-e, doch kommt (2 Tle., Wien 1881-86), ist das bezügliche Kapitel 
auch gediegen (sog.  vor, ins- des J. zu Grunde gelegt. Auch in der niediz. Wissen- 
bejond.ere im Si-hiefer, daher Silberschieser genannt. schaft und der Botaiiik hat sich-J. hervorgethan 1iiid 
Die Zinnobererze werden in der .Viittenaiilage am als grundlicher Beobachter erwiesen. Das:rodesjahr 
rechten0Jdriza-Ufer in 10 Schacht-, D.-3 Schutt- des J. ist uiibekannt.   
und 6 T)-ortschauselof.eii verarbeitet. Das Bergwerk -J.drisTd-en (auch E.drisiden), arab. Dynastie, 
x12:l2 Berg-, 244 3Juttenarbeiter), sei-t 1580 im die tin westl. Nordafrika 791-.92(3 herrschte. Sie 
besitze des Staates, lieferte  Qiieck- siihit  auf Jdk1s, einen Abkömm- 
s.ilbererze und 035,5 t nietalliscl)ev Quecksilber im ling de--Yliziiruck, welcher 784 vor der-Verfolgimg 
Bette von etwa 2,-zu Miit. .tiroiieii. Unter den hier der Abbasiden nach dem n-ordivestl. -Attila floh iiiid 
vorkommenden Mineralien istRder Jdrialit (s. d.) viele Berberftami1ie vonseinen Cl)alisenrechteiii'iber- 
zu.erivahnen. (Z-3gl.DDas Qiieifsilberbergiizerk zur-J-., zeitig-te, andere mit Gewaltiinterivars und sogar vom 
Wieux1d,81.)   Be.rgland viYi:). ist der.-reil zz;ursten von Tlenisen als der rechtniäszige Jmgm 
des .liarstc;s, der Mk zwischen dem xzsonz-o, Laibach (s. d.) anerkannt wurde- Nach tiii;,zer Regieruiig.3- 
und Adel-berg den 9i.iliscl7eii-. Alpen ini.S.. vorlegt; daiier wurde er 791 aus Veranlassung des .t5ärini 
die Grenze gegen diese verla.iist von Cividc-ile über al-S)laschid vergistet. Jdris"einziger SohnJdris ll. 
 (na(h des Vaters Tode geboren), der Erbauer der 
nach Kraiiihurg. Es besteht aus Kal,ku-nd Dolomit ii-unniehrigen E)-ies"idenzstadt F-es, erweiterte durch 
und erhebt sich iniDeriiovaiier2l-ald bis iiber l400m, -L"roberungen die Grenzen -des Staates der  iind 
im -Birnbaiinier Wald bis 13l)0 m. .Jenseits der starb nach erfolgreicher5)iegieriiiig 829. Unter einein 
sii.dostl. Greii,;e"des Gebietes bilden die kahlen, -zer- Sohn un-d Nachfolger Mohamnied wurde das 
klrtfteten.iu1d hohlenreichen Kalkslachen des Krainer ganze Reich iinter den Söhnen J-dris I1. geteilt und 
undJstrische1i.f"larst den iibergaii'g zu-den Gebirgen so der Keim zum, Verfalle desselben gelegt. 9l6 
derBalJanhalbiiiseluiid erheben sich mit demSchnee- unterlag Jah1ä, ein durch Gelehrsamkeit nnd Herr- 
ber , sudli-ch voniZirk1,iit-,er See, zu 1796 m Höhe. schertugenden ausgezeichneter Fürst, den Trups)en 
drial3n, s. Jdri-alit.   des Begründers der F-atiniidisa)en Dynastie; Jahici 
  wurde entthront. Nur kurze Zeit konnte sein Nach- 
in Krain vorkommendes Mineral, das teils selbstan- folget Hasan, der sich 926 wieder der Hauptstadt Fes 
dige Knollen von l;lätterigem Gesüge, teils 2lnsli"ige bemächtigte, den Fatimiden widerstehen. 
ausdetnGa-nggestein bildet; cheni. Znsammense3ung: Ich-is -I-S-di, s. Citronellaöl. 
Jdrialin (s. unten-) mit Ziiiiiober, etwas Kiesel- Jdrofee, See in der ital. Provinz Brescia, vom 
saure, Thonerde, Eisenkies und Kalt gemengt; Härte Chiese gebildet (s. Nebenkarte zur Karte: Tirol und 
1,bis.1,5, spec. Gewicht 1,4 bis  J. ist milde, Vorarlberg), 368m  d. M., 10 km lang und 
pistazie1igrüii, gewöhnlich aber verunreinigt durch bis 2 km breit, gegenüber von Rocca d"Ans3) 122 m 
Gangfchiefer mit Zinnober 1ind dann grauliih- bis tief; er bedeckt 1410 h-rund ist sehr reich an zyorelleii. 
k1räunliehschwarz-,- matt bis fettglanzend , löslich in Zwist,  J-liioranthen."    
VUZStitYerter heiszer Schwefelsaure mit tief mdigo- dschma7 (arab., d. i. iibereinstimnuing), in der 
blauer z)sarbe.; beim Verbrennen oder Destillieren niohammed. Theologie die Übereinstimmung der ge- 
-steht et W fetnschuppigesstrohgelbes Destillations- samten mohammed. Welt in Bezug auf irgend ein 
PWVUkt (CsH2, Jdrialin), wobei die Verunreini- Moment des Glaubens oder der religiösen Übung 
gUUg O-Es braunrote Asche ziiri"ickbleibt. (lat. consensus eeelesjae). Der Umfang, den das 
TUTTI- s- TZkZkttldeI1- J. umfaßt, ist in verschiedenen Kreisen verschieden 
Instit, A ii Abdallah Muhan1med-, al-Scherif definiert worden. In den theol. Schulen hat man 
al- drisi, auch unter dem Namen El-Edrisi be- in späterer Zeit das J. auf die übereinstimmende 
kannt, arab. Geograpb. stammte aus dem Geschlecht 6"ntscheidiiiig einer Frage in den orthodoxen Schul-
        

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