Bauhaus-Universität Weimar

234 Hofmann (Franz)  Hofmann (Joh. Christian Konrad von) 
beiten ist hervorzuheben: ccLehrbuch der gerichtlichen burgh. 1854), ((Kiiiderfeste)) (4 Hefte; mit Musik von 
Medizin-) (7. Aufl., Wien 1895), ferner der kurz nach J. Otto, Schleusingen1853-75), ((KoborgherO-uack- 
seineni Tode erschienene ((Atlas der gerichtlichen brünnlci))(500 mundartliche Schnaderhüpfel u.dgl., 
Medizin)) (Münch. 1897). Hildburgh. 1857), c(Deutschlands Erniedrigung und 
Hvfmatm, Franz, Hhgieiniker, geb. 14. Juni Erhebung. Ein Stück Geschichte in Wort und Lied)) 
1843 zu München, studierte iii München und war (Coburg1862),(cDieHaJeimSturm. Erinnei-im en 
dann mehrereJahreAssistentamPhyüologifchenJii- an unsere große Zeit)) ( pz. 1871), (cDrei Kämpfer. 
stit-ut der dortigen Universität. 1872 aus3erord. Pro- Festspiel)- (ebd. 1873), icDer Kinder Wiindergarten. 
fessor und Vorstand des Laboratoriunis für pathol. Märchen-) (ebd. 1874 ii.  csDie Eselsjagd. Ein 
Chemie an der L-1niverütät Leipzig, 1878 or,d..Pro- fröhliches Heldengedicht-: (2. Aufl., ebd. 1874), 
feHpr der Hyaieme und Direktor des Hhgieiniichen (cDichterweihe. Dramolett)- (ebd. 1875), ((Geister- 
Jnstituts daselbst. Vonseinen Schriften, die größten- spuk auf der Feste Cobiirg. Fröl)liches Helden- 
teils in Fachzeitschriften, namentlich in der 3(Zeit- gedicht)) (ebd. 1877), (cDer Rattenfänger von Ha- 
skhkift fük.Bip1ogie-) und dem c(Archiv für Hygieine)), mein. Operntext nach Jul.Wolsfs Aventiure)) (kom- 
dessen Mitherausgeber er ist, sowie in der deutschen poniert von V. E. Nef3ler, 1879), c(Der wilde Jäger. 
ecViertel1ahrfchrist für öffentliche Gesundheit,spsTege-) Operntext nach J. Wolff)) lkomponiert von Neßler, 
i3ubliziert wurden, find hervorzuheben: ((Uber-den 1882), ccNachfünfundfi"mfzig Jahren. Aiisgeivählte 
Ubergang von freien Säuren durch das alkalische  
Blut in den Harn)) und ((Dei; Ubergang von Nah- Hof1mmu,Heinrich,Maler,BruderKarls von H., 
rungsfett in die Zellen des Tierkörpers)) (beide in geb. 19. März 1824in Darmstadt, besuchte 1842-44 
der csZeitschrift für Biologie)), 1871 u.1872), ((über die Akademie zu DüHeldorf als Schüler von Th. 
traumatische Con1unc:tivitis bei Bergarbeitern  , Hildebrandt und Schadow, dann die in Anttverpen, 
(cGrundwasser und Bodenseuchtigkeit)), ((iiber das lebte einige Zeit in München, Dresden iind Rom. 
Eindringen von Verunreinigungen in Boden und Nach drei1ährigem Aufenthalt in Darmstadt (1859 
Grundwafser-) (im  Archiv für Hygieine)), 1883 -62) ging er nach Dresden, wo er 1871) Professor 
u. 1884), rührt Ernährung und Nahrungsmittel ander Akademie wurde. Zum Teil entnahm H.feine 
der Kinder)-, ((Uber DesinfektionsmaK:egeln)), ccüber Stoffe aus Poesie und Mythologie, wie Othello am 
diehygieinischen Anforderungen an nlage und Be- Lager der schlafeiiden Des-demona (1863), Shylock 
nutzung der Friedhöfe)), c(Moderne Desinfektions- und Jessica (1865), Nymphe und Schwan (Leda, 
teihnik)-, c(Kühlräume für Fleisch und andere Nah- 1883), Apotheofe der Helden des griech. Dranias 
rungsmittel)) (in der ((Viertel1ahrschrift für össent- (Deckengemälde, 1876; im Vestibül des Dresdener 
liche Gesundheitspflege)), 1875), 1880, 18Z2, 1887, Hoftheaters). Von seinen biblischen Gemälden End 
1892), ((Uber das Vorkommen von Arsenik in einer hervorzuheben: Gefangennehmung Christi (1858; 
Wasserleitiing-) (F3pz.1878), ((D1e WAff2tversorgung Galerie in Darmstadt), Heilige Cäcilie (1866), Die 
der Stadt LeiP 1kz)) (GUtAc)t8U- ebd. ,1877), (-Die Ehebrecherin vor Christus (1868; Dresdener Ga- 
Bedeutung deräeischnahriing und Fleischkonserven ten?-, Predigt Christi am See Genezareth (1875; 
mit Bezug auf reisverhältnisse)) (ebd. 1880).  Ver iner Nationalgalerie), Der zwölf1ährige Jesus 
Hofmmm, Franz,Rechtsgelehrter, -geb.20. Juni im Tempel (1882; Dresdener Galerie), Christus 
1845 in Zdaunek (Mähreii), studierte seit 18.6-2 und der reiche Jüngling (1889), Christus in-Geth- 
Rechtswisfenschaft in Wien und Göttingen, habili- semane (1890). Ferner schuf er 1878-79 in der 
tierte Ich 1868 in Wien und wurde 1871 daselbst Albrechtsburg zu eißeii das Wandgeiiiälde: Ver- 
zum aiißerord., 1877 zum ord. Professor des österr. lobung des Herzogs Albrecht des Beherzten mit der 
und des röm. Privatrechts ernannt. Er starb Prinzessin Sidonie von Böhmen. Auch als Por- 
25. Okt. 1897 in Wien. Von seinen Schriften find trätmaler war H. thätig. 
zu nennen: ((Über das perjculum beim Kaufe-) (Wien Hofmnmi, Heinrich, Komponist, geb. 13. Jan. 
1870), ciBeiträge zur Geschichte des griech. und röm. 1842 zu Berlin , besuchte das Kul1aksche Kon- 
Rechts)) (ebd. 1870), (cDie Entftehungsgri"inde der servatorium daselbst und lebt in seiiier Vaterstadt 
Obligationen)) (ebd.1874), c(Kritische Studien im als Mitglied der Akadeinie.der Künste mit dem 
röm. Rechtv (ebd. 1885), (4Verivandtfchaft uiid Fa- Professortitel. Als Komponist wurde H. zuerst 1873 
inilie)- (ebd. 1891). Außerdem gab er mit Pfaff durch eine ((Uiigar.Suite)) bekannt. Dieser folgten: 
einenc(Koinmentar zuinOsterr. allgemeinenBürgerl. ((Frithjofsinfonie)), die Chortoerke sc Die schöne Me- 
Gesegbuch2) (2 Bde., Wien 1877-87) und (:Exkurse luüne)) und c(Aschenbrödel)), viele Werke Für Klavier, 
über österr. allgemeines bürgerliches Rechts (2 Bde., Gesang u. f.w. Großen Beifall fanden eine Opern 
ebd. 1877-84) heraus. ((Armin)) (1876), c(Äiinchen von Tharaii)) (1878) und 
Hofummi, Friedr., Schri;tsteller, geb. 18. April ccDonna Diana)) (1886). Von neuern Orchester- 
1813 in Coburg, studierte in ena und siedelte 1841 merken nnd zu nennen: ((Jm Scbloßhof)) und iiJrr- 
nach Hildburghausen über, wo er 14 Jahre an der lichter und Kobolden ferner ccEdithci-), c(Prome- 
Reduktion von MeyersccKonversations-Lexikon-) be- theus)) und (cWaldfräulein3) für Soli, Chor und 
teiligt war und später dessen ((Universum)) fortsetzte. Orchester, c(Sinnen und Mmnen)- uiid -(Lenz und 
Seit 1858 redigierte er in Leipzig ((Pahnes Pano- Liebe)-, beide für vier Singstimmen mit Piano, 
rama des Wissens und der Gewerb-v, 1864-66 außerdem (-Haralds Brautfahrt)) und c(Johanna 
F. Stolles (iJllustrierten Dorfbarbier)). Seit 1878 von Orleaiis)- für Soli, Männerchor und Orchester. 
war er Mitredacteur, seit 1883 verantwortlicher Re- Hvfmanu, Joh. Christian Konrad von, luth. 
dacteur der ((Gartenlaube)), zu deren ständigen Mit- Theolog und Historiker, geb. 21. Des. 1810 zu Nürn- 
arbeitern er seit 1861 gehörte; 1886 trat er in den berg, studierte in Erlangen und Berlin Geschichte 
Ruhestaiid uiidZarb 14.Aug.1888 zu Jlmenau, wo und Theologie, wurde 1833 Lehrer am Gymnasium 
ihm 1892 ein enkmal errichtet wurde. H. schrieb zu Erlangen, wo er 1835 Repetent bei der theol. 
 Fakultät, 1838 Privatdocent, 1841 aus3erord. Pro- 
Jena 1838), ceDie Feste Coburg)) (Dichtuiigen,Hild- fessor wurde; 1842 folgte er einem Rufe als ord.
        

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