Bauhaus-Universität Weimar

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Ookiep, Ort in der Division Klein-Namaland Sein Sohn, Jakob van O., der Jüngere, geb. 
des Kaplandes, nordlic1zl von Sprin bockfontein, 1639, studierte uParis und Rom, le te dann über 
mit Fort-NolIoth am tlantischen Zaun durch 40Jahre zu Lilie und starb 1713 in Brügge. .?feich- 
Eisen ahn verbunden, mit 1901 E., meist Damara  nung sowohl als Kolorit nnd bei ihm vortre lich. 
und.fzottentotten,hat einKupferbergwerk, dessen Aus- Seine Malweise ist markiger und freier als die sei- 
beute1ährlich 12000t Erzbeträgt,das bis zu 70Proz. nes Vaters. Große histor. Gemälde von ihm finden 
Finger enthält und nach England ausgeführt wird. sich in den Kirchen und Palästen zu Lille. 
olith, ein Kalkstein (f.  der aus vorwalten- Oostaeker, Marktflecken in der belg. Provinz Ost- 
denrundlichenKalkkörnernvonHirsekorn-bis Erbsen- flandern, nördliib von Gent, am Kanal Gent-Tei- 
grösze und von-dichter oder konzentrisch-fehaliger, neuzen und an der Straßenbahn Gent-Saiselaere, 
oft auch radialfaseriger Zusammensetzung besteht, hat (1900) 4406 E., viele Fabriken und Ackerbau. 
die durch ein dichtes oder erdiges kalkiges Eement Ooftcatnp, Dorf in der belg. Provinz West- 
verbunden End. Aus Aragonit besteht der Karls- flandern, an der Ei enbahn Brüssel-Dstende und 
bader Erbsenstein  Durch Thon und Me8el der Vicinalbahn Brügge-Swevezeele, hat (1900) 
verunreinigte O. nennt man R o g enst ein. e- 6690 E. und Spilzenfabrikation. 
fchiihtete O. spielen bei dem Aufbau mehrerer sedi- Oofterafdeeling, niederländ.-ostind. Resident- 
mentärer Formationen stellenweise eine wichtige schaft, s. Bandjermassm.   
Rolle; sie kommen schon im engl. und norweg. Si- Oosterhont Tor.-haut), Dorf in der niederländ. 
lur, auch im Kohlenkalk vor, treten dann als Glied Provinz Nordbra ant, 7 km südlich von Gertruiden- 
des Buntsandsteins. auf, finden aber ihre Haupt- berg und 8 Im nordöstlich von Breda, mit beiden 
entwicklung-im Gebiete des Braunen Juras (Breis- und mit Dongen durch Dampsstraßenbahn verbun- 
Zau, Sihwei er Jura, Bourgogne, Normandie, Eng- den, hat (1899) als Gemeinde 11545 E.; Gerberei, 
nd), weshalb ,die Euraformation (s. d.) früher  und Billardfabriken. 
Oolit.hvsormation ieß. Weni er verbreitet Jud Jn der Nähe Kloster St. C-atharinadal. 
dolomitische und Kieseloolithe. üLher das oolithi- Oosterschelde, Flußarni s. Schelde. 
sehe Eisenerz oder den Eisenoolith s. d. Duft-R-)osebeke, Marktslecken in der belg. Pro- 
Qoldsie (Zrih.), Eierkunde  vin Westflandern, rechts an der Mandel, an der 
Ooloug, heesorte, s. Thee. Bahnlinie 2ngelmünster- Anseghem, hat (1900) 
Ooms, Karel, belg. Maler, geb. 27. Jan. 1845 4461 E.; A er au, Spip,enfabri ation und Weberei. 
Hi Desschel in der Provinz Antwerpen, besuchte die 0p., Abkürzung Er 0pus (f.  
kademie daselbst und machte dann längere Reisen, O. p., im engl. uchhandel Abkürzung für our 
worauf er sich in Antwerpen niederließ. Er starb of print (d. h. vergriffen).  
20. März 1900 in Cannes. O. ist hauptsächlich O. P., Abki"irzun für 0rc1ii-its Praedicatorum 
Historienmaler. Zu seinen bedeutendsten Werken ge-  d. h. (Mitgliedcä des Prediger- oder Domini- 
hören: Philipp 11. erweist dem Don Sinn d"Austria kanerordens (f.    
die letzte Ehre (Antwerpen, Neues useum), Ver- Opäk (lat.) oder undUkc)s,1Cht1g nennt man 
boiene Lektüre (Museum zu Brüssel), Geri(htliche Körper, die kein LiiZbt hindurihlasien. Fu sehr dünnen 
UnteZuchung in der Druk1erei Plantins in Antwer- Schichten nnd alle Körper, auch Meta e, durchüij;tig. 
pcn ( rivatgalerie Smit in Rotte-rdam) Unschuld, OI3iil, ein amorphes, der K:-vstallisation unfähi- 
vom Gesey befchirmt (Antwerpener Geschworenen- es in-etal, das geh immer nur derb oder ein e- 
ericht), Ruhms) letzte Tage (1892), Christus und fprenV findet. Der. .h-at meist vollkommenmuscge- 
seine Jtinger auf dem See Geiiezareth (1895). Auf igen ruch, einen ziemlich beträchtlicheii Glanz, zum 
der Berliner Kunstausstellun9gji 189s sah man von Teil einen hohen Grad von Durchßchtigkeit und zeigt 
ihm: Am Ufer des Nil, Ein ord in Kairo. häufig ein lebhaft schil1erndes Farbenspiel (Op ali- 
-Oophor-ek.tömie (grch.), s. Ovariotomie. s ieren). Er ist vor dem Lötrohr für sich unschmelz- 
Oophoritis (grch.), EnZündung des Eierftocks. bar, erleidet aber einen bedeutenden Gewichtsverlust 
Oos, Dorf im hab. reis und Amtsbezirk und zerspringt in Splitter. Ehemifih besteht er aus 
Baden, rechts am Oosbacl)e, an den Linien Hei- wasserhaltiger Kieselsäure, wozu bei einigen Varie- 
delberg-Basel und O.-Baden-Baden (4 km) der täten oft wenig Eisenoryd und Thonerde kommen; 
Bad. taatsbahnen, hat (1900) 2692 E., darunter der nicht konstante WaHergehalt beträgt zwischen Z 
364 Evangelische, Post, Teleqraph; Fabrikation von und 13 Proz. Es werden verschiedene Varietäten 
 und Mar- unterschieden. 1) Der P e-rlmutteropal oder Ka- 
niorwaren, Töpferei, Ziegeleien, Sage- und Emaille- s eh o l o ng (C a eh o l on )-ist perln1utterglänzend, un- 
werke, große Gärtnereien. Bedeutende Funde von durchßihti bis durchlscheinend, milchweiß mit einein 
röm. Bildiverken wurden hier gemacht.   Stich ins graue, Ge blicke und Rotliche, im Brua)e 
Qosit ,"Umwandlungsprodukt des Eordierits flachinuschelig und der weiße mit Dendriten versehen. 
Oofphareu, Obst-Irren, s. Oogoniuin und Er findet sich auf Jsland,.den Färöer, in Karmen, 
Peronosporeen. der buii)arischen Kalmückei.. Dieser O. nininit.eine 
Oost, Jak. van, niederländ. Maler, geb. um schöne Politur an und heißt bei den .Puweli.eren 
1600 zu Brüg e, gest. 1671 daselbst, bildete sich un- Kalmtlckenach at. 2)DerFeneropali thvacinth- 
ter Annibale 8arracci in Rom aus. Er fertigte in rot mit einem Stich ins Gelde, an lichten Stellen 
Euer Jugend mit solcher Geschicklichkeit Kopien nach irißerend, auch karminrot und apfelgrün, stark glas- 
iibens und van Dyik, daß seine Geniälde noch jetzt glänzend und durihsichti . Er Xndet sich zu Jana- 
die Kenner täuschen. Von eigenen Werken nnd zu van in Mexiko und aus den ärder und it als 
nennen: Aus ießung des heiligen Geistes (in der Schmuekstein eseh(i3t.. Z) Der-edle O. ist.wasser- 
Kathedrale), 3lladonna mit Heiligen (1648; in der hell, milchweiss; mit einem Stich ins Wein- und 
Liebgauenkirehe), Darstellung Maria im Tempel (in Schwefel elbe, seltener ins Blaue, Rote oder Grüne, 
der akobskirche), Kreu abnahnie Christi (in der mit lebhastem, wandelbarein Farbenspiel, start glan- 
Chapelle di-i St. Sang), sämtlich in Brügge. zend, mit Glas- bis Wachsglanz , mehr oder min-
        

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