Bauhaus-Universität Weimar

Niello 
Niemann 
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des 2. Genieregiments übernahm. Bei der tönt. durch C. L-iistig eine Erweiteruiig, indem mit ihm 
Expedition 18H19 wurde er zum Genei:alftabschef des Einlagen in n1ehifarbigem Golde verbuiideei wur- 
Generals Vaillant und Brigadegeneral ernannt. den, so daß eine neue Technik entstand, we ehe die 
Als Chef -der Geniedirektion trat er 1850 inKdas Farbe und den Glanz von -Silber und. Gold mit 
Kriegsniinisteriuin, kam t852 in den Staatsrat, d,er.S(hwarze -des N. zu gemeinsamer Wirkung ver- 
wo-raiife-r 1853ziim Divisionsgeneralaufstieg. Im einigte-; sie führt den Namen Goldinosaik, ist 
Orientkriege begleitete er 1854 die Cz;-pedition unter aber richtiger wohl als Niellotaiischieriing zu 
Baraguay d".Hilliers nach der Ostsee als Genie- bezeichnen. Vom N. handelt B.eiii;enuto F-eelini.s 
chef zur Belagerung von Bomarsund. .Am 8. Jan. Tratt.at0.intoriio alle Otto prmcip;i i arti et vori- 
1855 wurde er ziiin Ad1utanten des Kaisers ernannt iiceria (Flor.15tZ8, überfex-,-tvonBrinckinann), ann 
und mit einer Mission nach der Krim betraut, wo Duch.esne, Essai sur les riie1les  l 
er  Belagerung von Sewastopol einen neu!e-n ZkZexs3;- ,?äiäi;gdiis,Nikiori;7eez.  
Angrisssplan entwar und vom April 1855 an te F   ai in an a , war0i-n Ki f  
Belagerungsarbeiten bis zur Eroberiing des Platzes cchuler von Gude und wohnt seit 187- ui r-is iania. 
       
(Pcir.1858) giebt daruber Recheigchaft. Jm Des. de-r Sudwestkiiste seines Heimat ande. -en ;-iikii.inif, 
1855 kehrte ei-nach Frankreich zuru und wurde 185'7 ?eiki)neii sich .-durch 8Jtatiirwahrheit iind täefe di-;iis : 
zum Senator ernannt. Jni ital. Kriege erhielt N. erifches Gefuhl aus, so, Son3mernFieht, den s ini- 
1859 den Befehl über das 4. Armeekorps, von  
dem zwei Divifioiieii in der Schlacht -von MagJenta Niem (.Nie.hei.m), -2,ietricl) von, Historiker, geb. 
entscheidend niitwirkten. Bei Solserin-o, 24. unt um .134-0 in N-ieheiin, kam unter Gregor -XI.,cin die 
1859, hielt er vor,,Medole und Guidizzolo gegen kirrte nach Avignon und blieb in der papstl.5;zanzlei 
mehr als doppelte Ubei-macht ruhmvoll stand. Am thatigB 1F95 wurde ex den BenifoBz lXbzunät  
Tage nach per Schlacht wurde N. zum Marfchall von ei,e11 einsam , Feine a er et T g- 
ernannt, erhielt 1859 das Koinniando des 6.Armee- -fetten daselbst und der nfeindiingen'von außen 
korps zu Toiilouseiind wurde 20.Jaii.1867 Kriegs- nicht Herr werden- XVI-halb et NOT) eMek71 JOHN 
minister. N. war als solcher der Leiter der Reorga- M sSlI1s Elle Stellung Mc) YOU!  
I1isciti-In der sranz. Armee, veranlaßte die schleunige Unter Ji-inocenz-Y1l. beginnt-feine Thatigkeit sur 
         
(Chassepotgewehr) und begann die Organisation del! Anima), dessen eigentie?her -[ariInter"b. wai; 
der Mobilgarde (s.  Er starb 13J. Aug. 18(J9 Unter GregorXl1. tiater zur oiizi .sear.ei-1ixe)iä 
           
Vo31iäl1i;  die im März 1418 in F1Itaastricht. Als Kanzleibe-ciiiiter 
       
ur einen warenS met. S. an mai. a o Its S ,I1 U,   , 
E!l3ahrfCheinlith ,wuZldIe diecshe Ku3nstE das sog.bItiieli;  
ier   ,  
aus Ft1hinfJ)dk:a1iticl) iniids1;lf;ietltelcTlt:r. gältigen Gefchiiftsordnung..Von seiner Weltchronik 
Man gravierte auf Metall, insbesondere auf Silber, find leider nur dürftige Reste vorhanden; dagegen 
Ornamente, Figuren, ganze .8öistorien iind füllte üudsei11 Werk We ,scp1sm-Ue-) OF von Erler,Fpz- 
iiaihher.dievertiefteii Striche mit schwarzem Schmelz 1890), die beste Gesehi(hte des S isnia,.die Hort- 
aus-. Die sä)warze Masse, das N., bestand aus einer sei3iing derselben teilweise in Gestalt einer Vit- 
Mischung von Silber, Kupfer, Blei, Schwefel und Johanns XXLll. (hg. voii von der Hardt in com. 
Borg:-r, die man in einem Tiegel zusammen schmolz. Sonst. tl), ferner ei-ne Sammlung -von Akteiistücteii 
Wenn die gefit)niolzene Masse abgekithlt war, wurde zum Pisaner Konzil (ec1slemus iiinonxs))) UND MS 
sie zu Pulver zerstosien. Dieses PulvertLtreute der Darstellung der- Glanzzeit des 2)tomisih-Deutschen 
Künstler auf die graviei-te Stelle und bra te sodann Reichs (Prm1egia -.i1täii1-ei zmpeni) erkalten; ebenso 
die Platte auf ein helles Feuer, bis dasN. von neuem mehrere Traktate und endschreiben. D. ahrscbeinlich 
in Fluß kam und in die Vertiefung der Taillen ein- ist N. aus) Verfasser der auf Reform in Staat und 
drang, wo es sich fest anfe3te. Nachdem die Platte Kirche.dringendeii 2)teformtraktate: -De mastig-i un-d 
wjeVek kalt gewykdkk3, Ö[;ff ex den jshkkf1i,1 skge1i (-De ii1t"ficultate un10nis)i '(1410) listed a1)o necessa- 
S-chmelz -ab und polterte zuletzt das Ganze.  Von rate ret"ormsztionis ecc1esiae.-.- Lgl: Saueiäand, 
diesem eingesihmolzenen N. werden nicht all-ein die Le-ben,des DietriFh von N. (Gott.18J5), Roeen Hinz, 
gravierten Platten selbst, sondern auchbdie voii zietrichtvonN. deraZeitLs3e)hriftlfiirseaeek aigäi;t9re 
egter-n vor dein Einschinelzen gei1iaihten cchwese  Desihich e uns; Ltertiimer. Oes'tfa en )Oue)lienkritii 
         
se;-,teke Akt zur Erfindung des Papierabdriicks von der (;ihriften Diätlrl;cl)s von  (Pa er  (Teno.rW 
gestorbenen MetallplattenGd.  gur1;;tisäfkerfteihkiinfti  ert ,E3Zli:ll;ie1ens;1viLgee1 rspMngM; 
 Fa- er S ommF"h" IT  oIn" i-zu ist fid)"1849 inDesiau der 
erreichte die Kunst des, Niellierens in der eyten "aschiiien aiieriin wan de E a ementBwuM 
Hälfte des 15. Jahrh: in Italien. Jm Laufe -des Buhnezu. Na(hmehrkeFnan ern6 ie1gnogver an Mem 
16.Jahrh. trat sie zurnck und verschwand bald ganz- er 18H4 an der Hof uhne zu  Dem ihn WgKdni  
liih aus der europ. Goldkchmiedekunst. Sie blieb aber Von hier aus verbreitete fiih,Fa holt nach Paris as 
im Orient, zumal im -aukasus, wo sie bei filber- zur weitern A3sbil:)ti1iieswieRelrüber M Deutsch- 
beschlagenen Waffen reiche Anwendung fM1d- UND D1lPkS7g Mög! tk)CI än;:;1ne Ulnd Hals dmmat 
damit in Verbindung auch zu Tun! M Rußlqnd: In law. rMemc1l;t1g"N bald ueiiieii?der eseiertfteii 
neuester Zeit hat man auch in Europa das Niellieren Begabung iiia en  Z d.  Co b d  
wiek,ek zu beleben versucht. Jn Wien fand das N. He dentenore. Ruh. Wagner fa1i Mlh111 M E SU-
        

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