Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Katechismus der Farbwarenkunde
Person:
Heppe, G.
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-908740
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-909729
so Zweite Abteilung. 
Chlorroseokobaltiak, welches man mit Zinkoxyd zusammen 
glüht; man erhält hierdurch bei nicht höherem Kobaltgehalt 
ein besser decke11des Produkt von größerer Farbeni11tensität. 
Z. Drganisrhe ZfarHftojfe. 
75. Was hat man unter organischen Farhstofsen zu verstehen? 
Jm Gegensatz zu den anorganischen Farbstossen alle die- 
jenigen, welche entweder direkt oder indirekt aus den Pro- 
dukten des Pflanzen- und Tierreichs gewonnen werden. Es 
gehören hierher demnach teils solche Farbstoffe, die schon 
fertig gebildet in den Organismen vorkommen und nur extrahiert 
werden, teils solche, die nicht fertig gebildet darin enthalten 
sind, sondern erst durch irgend einen chemischen Prozeß aus 
anderen nicht farbigen Substanzen der Organismen entstehen. 
Auch gehören hierher eine Menge chemischer Präparate, die 
dem Gebiete der organischen Chemie zugezählt werden, von 
denen wieder viele, z. B. die Teerfarbstoffe, in letzter Linie 
doch von Pflanzen abstammen. Es ist zwar möglich, eine 
große Zahl derselben aus anorganischen Verbindungen, ohne 
Mitwirkung der Lebensthätigkeit der Pflanze, auf synthetischem 
Wege auszubauen, allein dies hat nur theoretisches, nicht 
praktisches Jnteresse. Die Zahl der organischen Farbstofse 
ist eine sehr beträchtliche und sie wächst mit jedem Jahre. 
76. Welche Priiparate gehören hierher? 
Es sind dies die Farbwarenextrakte und ähnliche Prä- 
parate, die Fa:-blncke und die rein chemischen Präparate, 
welche als Farben benutzt werden. , 
I. g7farHwarenextrattte und ähnliche 3Iraparate. 
77. Was ist über die Farhwarenextratte im allgemeinen 
zu erwähnen? 
Dieselben werden dadurch dargestellt, daß man die betref- 
fenden Pflanzenteile nnd zwar die Farbhölzer nach dem Fer-
        

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